Samstag, 24. Dezember 2011

No need to run

Auf meiner Terrasse ist ein Igel eingezogen. Wo er arbeitet weiß ich nicht aber er ist jeden Abend pünktlich wieder da. Schön, oder?

Sonntag, 18. Dezember 2011

Das Gasträtsel, bei dem Kevin mit der Realität durcheinander kommt:

Wie Ihr ja alle wisst, ist Kevin ein großer TV- und Serienjunkie und daher startet unser Rätsel mit einer Seifenoper.
Dort begegnen sich zwei "Medienmacher" - ich nenne sie einmal so, da beiden Bezeichnungen wie Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent alleine nicht gerecht würden.
Auf jeden Fall bittet der eine Medienmacher den anderen, in seinem Stück mitzuspielen, was dieser auch annimmt. In der Realität war es wohl genau umgekehrt. Im weiteren Verlauf geht es dann um ein Musical, das übrigens auch schon verfilmt worden ist, oder war das jetzt schon wieder umgekehrt?
Moment: Film - Musical - Film - Musical... Was war jetzt eigentlich zu erst? Und an welcher Stelle kommt die Seifenoper ins Spiel?
Jetzt bin ich ganz durcheinander, also noch einmal von vorne:
Diesmal starten wir nicht in der Seifenoper, sondern in der Realität und gehen dann direkt ins allererste Musical im allerersten Film - oder war das jetzt schon wieder umgekehrt?
Egal:
Gesucht ist der Name der Hauptrolle!
Die Initialen des Schauspielers entsprechen übrigens den Abkürzungen einer Automarke, eines Hochschulverbands und einer Selbsthilfeorganisation - oder umgekehrt!

Samstag, 10. Dezember 2011

Commercial Breakdown III

Ein neues Beispiel aus der Rubrik "Wenn Werbung scheitert", gesehen am Hauptbahnhof einer trostlosen Stadt:
"Weihnachten mit Sky. Ich seh was Besseres."

Montag, 5. Dezember 2011

Humor ist, wenn man Fehler macht

Wieder einmal laufe ich durch die vorabendliche City, bezahle meine Versäumnisrechnungen in der Stadtbücherei und gehe danach in eine Buchhandlung.

Zunächst fällt die neue Rubrik "Power Krimis" auf. Bescheuert, denke ich und gehe einen Gang runter, was die Situation nicht unbedingt verbessert: Neuerdings wird auch "Romantasy" angeboten.
Ich vermute, dass es sich dabei um Bücher handelt, in denen romantische Vampire eine Rolle spielen. Dass dieser Trend irgendwie mit dem Rückgang der Einschaltquoten von RTL2 korreliert vermute ich auch.

Wenn man ein Anhänger der großartigen Kulturleistung des Zombie- und Vampirfilms ist, kann man Romantasy nur als Zeichen der kommenden Apokalypse werten. Denken Sie doch nur an den Niedergang der ehrenvollen Science-Fiction! Ehemals eine innovative literarische Gattung, kam dann mit Star Wars der drastische Verfall mit Laserpistolen, Prinzessinnen und Raumgleitern. H.G. Wells wäre in der Zeitkapsel rotiert, in die man ihn hoffentlich gestopft hat.
Egal, die Welt ist ein düsterer, ekelhafter und einsamer Ort, da kommt es auf die Zombies auch nicht mehr an.

Auf dem dem Nachhauseweg kehre ich in einen Imbiss ein. Meine Stimmung verbessert sich durch die "Rumpfsteaks" auf der Speisekarte erheblich. Ich muss sogar lachen, als ich daneben die "Lammkoteletten" entdecke und frage ich mich ganz ernst, ob man Humor haben kann, ohne davon zu wissen.

Montag, 7. November 2011

Es ist sehr kalt

Es ist sehr kalt, da wird man schonmal wütend. Um die Wut loszuwerden, sollte man sie an Schwächeren abreagieren. Gut geeignet sind hierfür z.B. Tiere. Natürlich sollte man dem Tier keinen ernsthaften Schaden zufügen. Als guter Kompromiss stellt sich das Wegschicken dar. Probieren Sie es doch einmal aus.

Winterorobit Fun-Trend Herbst: Tiere wegschicken.

Freitag, 4. November 2011

Preisverleihung

Nach einigen Stunden einsamen Auszählens steht der Sieger im Eichhörnchenfotographiewettbewerb nun fest: Tim hat mit einigem Vorsprung hauchdünn gewonnen. Derzeit laufen noch die Bemühungen, den Sieger für ein Interview zu gewinnen.
Sein Preis: Er darf einen Beitrag zu einem Thema seiner Wahl in Auftrag geben oder selber schreiben. Pikant!

Dienstag, 1. November 2011

Endabrechnung

Wir haben einige interessante Exponate erhalten, einige davon würden in der klassischen Eichhörnchenfotografie sicherlich Trostpreise erhalten. Um den Sieger des Wettbewerbs zu ermitteln greifen wir auf ein bewährtes Mittel der Demokratie zurück: Dasjenige Foto gewinnt, das die meisten Kommentare erhält, undzwar in Form eines formlosen Kommentars zu diesem Eintrag.

Vorstellung Vier

Titel: Ein Eichhörnchen macht noch den dicksten Wal kaputt (bei Verzehr). Foto: Jan

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Vorstellung Drei

Titel: Als Füchse verkleidete Eichhörnchen ziehen Gänse ausm Tümpel, verarschen sie 2 Stunden und stecken sie dann falschrum wieder in den Weiher. Foto: Tim

Montag, 24. Oktober 2011

Sciurus Vulgaris - Der Fotowettbewerb

Die Blätter fallen von den Bäumen und bleiben auf dem Boden liegen. Was liegt da näher, als einen Fotowettbewerb auszurufen?

Traditionell nimmt die Ablichtung von Eichhörnchen in der höheren Fotographie einen besonderen Stellenwert ein. Fernab von jedem Paradigmenwechsel soll hier auch unser Ziel liegen. Vor einem jeden Ziel liegt aber immer auch ein Weg, ansonsten wäre ein Ziel ja kein Ziel, sondern ein Standpunkt.

Kann diese Sichtweise für unseren Wettbewerb relevant sein? Ja, sie kann. Denn: Begreift man den Weg als das Ziel, so kann man in einem Eichhörnchenfotowettbewerb auch ohne Eichhörnchen erfolgreich sein.

Einsendungen bitte an christoph@winterorbit.de
Die beste Einsendung wird mit einem Preis belohnt. 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Suppnkur

Als ich eben durch den suburbanen Sonnenuntergang walkte, bemerkte ich eine gewisse Leere im Kopf. Dazu gesellte sich ein inzwischen chronisches Völlegefühl in der Nase. Komplettiert wurde die Situation durch eine weitere Leere, diesmal in der Magengegend. Die Antwort brodelt schon jetzt sich ins Hirn: Hühnersuppé.

Man nehme eine Zwiebel, zwei Karotten, eine Stange Lauch sowie ein ordentliches Stück Knollensellerie, schneide sie in ordentliche Batzen und röste sie bei erhöhter Temperatur in einem großen Topf. Die Zwiebel darf dabei ihr braunes Kleid behalten um etwas Farbe in die Angelegenheit zu bringen, geputzt werden sollte sie aber wie das übrige Gemüse auch.

Sobald sich am Topfboden erste Brandmale bilden, kann Wasser zugegeben werden. Ein Sträußchen Petersilie sorgt für Freude im bislang gewürzfreien Ambiente.

Direkt nach dem Wasser kommt das Fleysch.
Fleyschbezug ist allerdings heutzutage ein Politikum, daher orientieren Sie sich an der folgenden Tabelle.

Grün: Biohuhn oder Fleischlos, in beiden Fällen der Umwelt mitteilen
Rot:  Supermarkt, mittlere Qualität. Auf Angebote achten!
Schwarz: Stall, alternativ Wochenmarkt
Gelb: Biohuhn. Als Blindenhund etc. absetzen.

Das Fleysch wird in den Topf verbracht und bei niedriger Temperatur gekocht. In diesem Zustand kann die Suppe für einige Zeit verbleiben. Hernach soll man sie erkalten lassen.

Der nächste Tag beginnt mit Fettabtragen. Dazu nimmt man das erkaltete Fett von der Suppenoberfläche. Achten Sie aber darauf, nicht alles zu entfernen. Der beliebte Spruch "Aus einer guten Suppe müssen mehr Augen heraus- als hineinsehen" kann Sie bei Bedarf als humorigen Gesellen mit Herzamrechtenfleck ausweisen.

Das zerkochte Altgemüse wird alsbald entnommen. Wer möchte, kann sich auch noch Klarheit verschaffen, indem er die Suppé durch ein sauberes Küchenhandtuch gießt. Angeblich kann man die entstandenen Schwebstoffe noch besser binden, wenn man vorher ein Hühnerei auf- und dann einrührt. Verbürgen kann ich mich für diese Methode allerdings nicht, da es sich nur um eine unfundierte Idee handelt, die ich mir darüber hinaus noch selber ausgedacht, aber nie ausprobiert habe.

Die Suppé soll nun erneut erhitzt werden. Auch erneut wird kleingschnittenes Gemüse beigefügt. Anbietend hier: Karotte, Sellerie, Lauch. Vorsicht bei Blumenkohl und Nudeln: Diese Gemüsesorten müssen separat gekocht werden!

Nach etwa einer halben Dreiviertelstunde ist die Suppe bereit. Serviert wird sie in einem stilvollen Behälter und mit einem Löffel.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Zukunftsabweisende Freizeitgestaltung

Wenn man kaum Freizeit hat, verbringt man viel Zeit damit, über Freizeit nachzudenken. Insbesondere solche Tätigkeiten, die sich in der Grauzone dessen, was landläufig als "normal" gilt, üben dabei einen besonderen Reiz aus.

Nachdem ich eben in Rekordzeit Waren aus einem Lebensmittelgeschäft beschafft hatte, entwickelte sich auf dem Nach-Hause-Weg eine Idee für eine bewertbare Freizeitidee.
Im Kern geht es dabei um die Frage, wie lange das schiere Aufhalten in einem öffentlich-kommerziellen Raum von den Bediensteten toleriert wird.

Die Kriterien für einen Erfolg sind dabei recht einfach in einer Formel zusammenzufassen: Freizeit ist definiert als die Größe des Ausstellungsraum (in Quadratmeter) multipliziert mit der Aufenthaltsdauer (in Stunden) dividiert durch die Anzahl der anwesenden Fachkräfte.


   qm * h
F = _________

   A

Erreicht man nach dieser Formel einen Freizeitwert von über 133, sollte man seinen Urlaub allerdings abbrechen.

Sonntag, 25. September 2011

Das Rätsel um den Wendehals im Zweiten Senat des Verfassungsgreichts

Tatsächlich liegen die Dinge manchmal ganz woanders als man gedacht hatte. Aber egal: Heute ist eine politische Vereinigung gesucht.
Ein Tipp zur zügigen Identifikation: Das Bundesverfassungsgericht widmete der Partei einen Beschluss, und zwar in einem Zeitraum, als der Wendehals Vogel das Jahres war. Der Bescheid fiel negativ aus, was den Wendehals letztlich nicht weiter interessierte. Wäre der Beschluss allerdings positiv beschieden worden, hätte man die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland teilweise neu erfinden müssen. Zumindest hätten Millionen Bürger Post bekommen. Einen letzten, entscheidenden Hinweis könnte Ihnen ein irischer Fußballspieler geben, der im kleinen Küstenort Killybegs geboren wurde.

Mittwoch, 14. September 2011

Vernissage Tdi

Was macht aus einem gewöhnlichen Menschen einen Künstler? Ist es die Selbsteinschätzung, oder spielen doch äußere Einflüsse eine Rolle? Liegt die Antwort am Ende doch nur im Geldbeutel des Betrachters? Ich wage den Selbstversuch und bezeichne mich bis Ende der Woche als Künstler, Fachrichtung Grafik und Sonstiges. Wie kam es dazu?

Wie für viele Kollegen nicht unüblich, begann auch meine Künstlerkarriere in einer Gaststätte. Spät am Abend gewann ich gegen eine junge Amerikanerin im Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel und erhielt einen Preis. Es handelte sich um einen Zettelblock nebst Bleistift und eigentlich hatte ich mehr erwartet, da die Veranstaltung von dem Vertreter eines vermögenden amerikanischen Tabakkonzerns ausgerichtet wurde. Über eine Karriere als Künstler hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachgedacht.

Der Künstler lässt sich und sein Werk sprechen. Fotos: MH
Tage später kramte ich den Block eher zufällig wieder hervor und begann, die mich umgebende Situation abzubilden. Vom Zuspruch meiner Kollegen und der Aussicht auf schnelles Geld angespornt, organisierte ich spontan eine Ausstellung. Leider legen verdiente Galerien oft Wert auf Berufserfahrung und fordern darüber hinaus eine hohe finanzielle Investitionsbereitschaft. Glücklicherweise konnte ich trotz dieser Umstände kurzfristig mit dem Besitzer eines leerstehende VW-Multivans handelseinig werden. Die Ausstellung fand dann am 27.08.2011 im dänischen Rödhus statt. Von weniger als einem vollen Erfolg kann und will ich an dieser Stelle nicht sprechen.

Für alle, die der erfolgreichen Veranstaltung nicht beiwohnen konnten, veröffentliche ich an dieser Stelle einige ausgewählte Werke. Sollten Sie Interesse am Erwerb eines der Bilder haben, zögern Sie nicht, meinen Agenten zu kontaktieren. Bedenken Sie bei Ihrer Kalkulation aber bitte, dass es sich derzeit um Kunst handelt.

Montag, 12. September 2011

Die Subtilitätsfalle

Nachdem sich das Team von winterorbit.de in der Vergangenheit häufiger mit der Analyse von Verbotsschildern und den damit verhinderten gesellschaftlichen Auswirkungen befasst hat, wenden wir uns jetzt einem verwandten Themenkomplex zu.  Im Fokus unserer Betrachtungen liegen heute die weitaus gefährlicheren Hinweisschilder.

Äußerlich oft ähnlich gestaltet - nicht selten unter Verwendung von Piktogrammen -  haben Hinweisschilder doch eine vollkommen andere Funktion. Ihre Aufgabe liegt nicht in der Verhinderung spezifischer menschlicher Verhaltensäußerungen, sondern - wesentlich anspruchsvoller - in ihrer subtilen Lenkung.

Begreift man Lernen als eine Erweiterung der potentiellen Handlungsmöglichkeiten, die einer Person (Bürger) zur Ausübung seiner Funktion zur Verfügung stehen, so erschließt sich der listige Hintergedanke sofort: Dem zu lenkenden Objekt (Bürger), wird eine erwünschte Verhaltensweise nahegelegt, ohne es durch krude Verbote unnötig aufzuwiegeln. Letztlich wird es sein folgendes Verhalten für völlig natürlich halten und - im Erfolgsfall - mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen. Dass er letztlich nur ein fremdbestimmtes Systemteilchen ist, wird ihm nicht bewusst.

Ein Beispiel für die Lenkung menschlichen Verhaltens wider dem freien Willen. Subtil, aber wirkungsvoll. Foto: winterorbit.de



Unser Fallbeispiel zeigt ein besonders erfolgreiches Hinweisschild (es befindet sich leicht versteckt im oberen, mittleren Bildbereich). Der subtilen Aufforderung des Schilderbesitzers wird offenbar anstandslos Folge geleistet, die räumliche Umgebung ist nahezu frei von Unrat.

Dienstag, 30. August 2011

Mittwoch, 17. August 2011

Rückkehr im Triumph

Ab sofort bin ich wieder Mitglied im Sozialen Netzwerk der Mittelstandsbewegung. Wer möchte, darf mein Freund oder meine Freundin sein.
Wohin einen die Angst vor der sozialen Isolation treibt... Wo hört das auf und wann fängt das an?

Samstag, 13. August 2011

Gegen den Protest

Was kann man gegen gefährliche Ausschreitungen jugendlicher Krwllmacher tun, um seinen mühsam erwirtschafteten Privatbesitz zu schützen? Eine Entanonymisierung von Internetpublizisten, wie es der derzeit regierende Innenminister Dr. Hans-Peter F. fordert, kann nach Ansicht von winterorbit.de nur entschieden als nicht zu weit gehend abgelehnt werden. Viel erfolgversprechender erscheint dagegen ein analoger Klassiker unter den Zugangskontrollsystemen: Das gute alte Verbotsschild. Natürlich sollte man sich nicht der Illusion  hingeben, einem gewaltbereiten Chaoten über eine einfache Verbotsaussage (z.B. "Ruhe!") Respekt einbleuen zu können. Das Zauberwort heißt Kombination.

Modernes Verteidigungsschild, dreifach abgesichert. Foto: winterorbit.de














In einem Feldversuch wurde ein modernes, dreifach gesichertes Verteidigungsschild im Großraum Münster-Coerde mit gutem Erfolg getestet (siehe Abbildung). Offenbar zeigte die Doppeladdressierung an Elternautorität und Schmerzzentrum (Hundebiss) in Verbindung mit dem Appell an die kapitalistische Grundhaltung Wirkung: Zu größeren Plünderungen ist es bis dato nicht mehr gekommen.   

Mittwoch, 10. August 2011

Krawalle in Münster!

Auch in der ansonsten sehr beschaulichen Stadt Münster (Westf.) scheint es in der Vergangenheit zu heftigen Ausschreitungen gegen das Establishment gekommen zu sein, wie heute Mittag aufgetauchte Bilddokumente beweisen.

Blinder Hass zerstörte diesen Stromkasten. Foto: winterorbit.de














Die Riots liegen wohl schon einige Zeit zurück, Überlebende erinnern sich trotzdem nur ungern an die Vorgänge in den frühen 1990er Jahren zurück. Kein Wunder, die Auswirkungen schmerzen immer noch: In der Folge der Auseinandersetzung zog eine ganze Generation von jungen Menschen weg und überließ die gepflegte Einfamilienhaussiedlung dem sozialen Verfall.

Montag, 8. August 2011

Acht Prozent besser

Über den Nutzen von sozialen Netzwerken habe ich mich ausführlich ausgelassen. Deshalb hier ein Geschenk an die treuesten Leser von winterorbit.de: 150 funkelnde Einladungen für die Testphase von Google Plus. Einfach anklicken und weiterleben.

Situationskomik

Ich frage mich gerade, ob es sinnvoll wäre, sich in einer bestimmten Situation, unter Vollbesitz aller geistigen Kräfte und mit vollem Vorsatz unmittelbar in die eigene Hose zu scheißen, um - für den Moment - eine verbesserte Situation herzustellen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Sport und Mord - Das Rätsel

Nanu, was war denn da los? Ein mysteriöser Beitrag, mal sehen was da noch kommt! Wir sind alle gespannt.

Aber jetzt erstmal was ziviles: Es ist Zeit für ein neues Rätsel:
Denken Sie etwa 40 Jahre zurück. Denken Sie an Sport, an Mexiko und an die 3. Halbzeit. Was war los?

Gegen den Protest

Wir sind nicht allein.
Von meinem iPhone gesendet

Edit: Stimmt nach neuesten Entwicklungen leider nicht mehr.

Samstag, 4. Juni 2011

Liederzyklus Wald & Wiese: The next generation

Die Lichtung brennt
Rauch über den Tannen
Die Tiere, sie rennen
Die Lichtung: Am brennen
Die Tiere sind sauer
Sie hoffen auf Schauer
Die Lichtung brennt

Montag, 16. Mai 2011

Der Nachsendeauftrag

Nun mal etwas Organisatorisches: Falls Sie über neue Inhalte auf winterorbit.de künfitg auch per eMail informiert werden möchten, tragen Sie eine gültige Emailadresse in das dafür vorgesehe Feld ein und bestätigen Sie ihre gute Absicht in der darauf folgenden Gesinnungsüberprüfung.

Samstag, 14. Mai 2011

Der politische Spargel - das Rätsel

Gesucht ist heute ein Politiker, bei dem es sich um die florale Variante eines anderen Politikers handelt. Gesucht werden darf überall, hauptsache es gibt dort Spargel!

Freitag, 6. Mai 2011

Eine kurze Abhandlung über Philosophie

Da sitze ich wieder im Zug. Neuerdings wird auf meiner Strecke ein etwas älteres Modell aus den Anfängen der Bonner Republik eingesetzt, das fürchterlich rüttelt, brüllt und bächeweise stinkende Nostalgie verliert. Eigentlich eine tolle Abwechslung.

Eben ist etwas merkwürdiges passiert: Der Philosoph Peter Sloterdijk kam den Bahnsteig entlang und leuchtete mit einer Taschenlampe in Mülleimer.
Aha, der Philosoph beleuchtet das Dunkel und sein Arbeitsfeld ist ein Mülleimer, was für ein treffendes Bild, habe ich da gedacht.
Dann wurde mir Licht und ich erkannte, das es sich möglicherweise nur um eine dem Philosophen Peter Sloterdijk ähnliche Person handelte und - was soll ich sagen - die Illusion verschwand.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Eine kurze Meditation über Verspätung

Gerade befinde ich mich auf dem Fußweg zum Hauptbahnhof, da werde ich von einem Auto überholt: mit quietschenden Reifen rast ein SUV an mir vorbei. Die beunruhigende Aufschrift des Wagens: "Notfallmanagement", darunter: "www.Bahn.de"

Ich setze meinen Weg unbeirrt fort.

Im Abteil des abfahrendes Zuges angekommen, fällt mir die Zielangabe einer benachbarten Regionalbahn auf: "Weihnachtsexpress"

Montag, 2. Mai 2011

Art Brûlée 2011: Finale

Die Art Brulee ist vorbei, das beste Kunstwerk wird gekürt:
Gewonnen hat das Werk von Meike mit dem Titel "Heiliger Bimbam".

Bei dem ausgelobten Preis handelt es sich um eine Portion Münsterländer Weizenkorn, abgefüllt in eine original 0,2 Liter Trinkerflasche. Sobald ich mich von der Volljährigkeit von Frl. Meike überzeugt habe, wird der Preis übergeben.

Nachtrag: Da sie gerade einen abgeknallt haben und das ja anscheinend wieder ein Grund zum Feiern geworden ist, erhöhe ich den Preis auf eine Trinkerflasche original Münsterländer Doppelkorn.

Donnerstag, 21. April 2011

Kurze Pause

Nicht nur das Ferien sind, nein, ich habe auch genug Arbeit. Das HQ von winterorbit.de zieht um, und zwar vom Viertel der Studenten ins Viertel der Absolventen. Deswegen kurze Pause hier.

Montag, 18. April 2011

Art Brûlée 2011: Exponat Sieben

Titel: Harte Schale, weicher Kern
Fabrikant: Christian
Herstellungsjahr: 2011
Wert: 900 Euro

Art Brûlée: Blowout Sale

Bis heute 18 Uhr läuft der Verkauf noch, dann wird abgerechnet. Der beste Künstler wird mit einem wertigen Preis belohnt, alle anderen bekommen Jobs in den Salzminen.
Denken Sie an Ihren Beitrag: Die Währung auf winterorbit.de ist der Kommentar, Geld benutzen wir nur als Nahrung.

Samstag, 16. April 2011

Art Brûlée 2011: Exponat Sechs

Titel: Schwummerig
Fabrikant: Jan M.
Herstellungsjahr: unbekannt
Wert: 21.000 Euro (inkl. Zertifikat über den chemisch-analytisch nachgewiesenen Kunstgehalt)

Art Brûlée 2011: Midissage

Die diesjährige Art Brûlée verläuft fantastisch. Die Verkaufszahlen entsprechen den Erwartungen, die Kunden sind aquiriert und der magische Glanz der ganz großen Kunst verströmt sich in alle Ecken.
Letzte Bewerbungen sind jetzt einzureichen, um noch am großen Finale teilnehmen zu können!
Der Künstler, dessen Kunstwerk die meisten Kommentaren generiert, erhält einen wertvollen Preis!

Freitag, 15. April 2011

Art Brûlée 2011 Exponat Fünf

Titel: Mersch aus der Perspektive einer F15 Strike Eagle
Fabrikant: Christoph
Herstellungsjahr: 2011
Wert: Nur im Abo erhältlich

Donnerstag, 14. April 2011

Mittwoch, 13. April 2011

Art Brûlée 2011: Exponat Drei

Titel: Von oben locker herab
Fabrikant: Jan K.
Herstellungsjahr: 2011
Preis: 17.95 DKr (Skandinavien-Special-Preis)

Dienstag, 12. April 2011

Art Brûlée 2011: Exponat Zwei

Titel: Heiliger Bimbam
Fabrikant: Meike
Herstallungsjahr: 2009
Wert: 730,50 Euro

Art Brûlée 2011: Exponat Eins

Titel: Der ulkige Pilz
Fabrikant: Christoph
Herstellungsjahr: 2010
Wert: 90 Euro

Art Brûlée 2011

Die Zeiten ändern sich und es wird wieder Zeit, Kunst zu schaffen. Aber wie schafft man es heutzutage, vom Allerweltsschnösel zum gefeierten Künstler aufzusteigen? Die Antwort: Man gibt sich als Fotograf zu erkennen. Ausreichende Digitalkameras sind heutzutage schon für wenige Hundert Euro im Fachhandel erhältlich! Handeln sie jetzt!

Der zweitwichtigste Schritt ist die Auswahl eines geeigneten Motivs. Aber auch hier kann geholfen werden: winterorbit.de empfiehlt Geltungsdrang, wahlweise auch Profitgier.

Da wir uns auch als Mäzeen des kleinen Mannes verstehen, bieten wir eine kostenlose Veröffentlichungsplattform inkl. professioneller Wertschätzung an. Senden Sie ihre Arbeit jetzt ein!

Die Adresse zur Einsendung lautet: christoph@winterorbit.de

Sonntag, 10. April 2011

Zeitreise II

Neulich in Hamm: In einem Supermarkt der Kette "rewe" tut sich ein Zeitloch auf. Es erscheinen antiquierte Datenbehälter. Völlig unbemerkt liegen sie da.

Donnerstag, 7. April 2011

Waren Zeitreisen möglich?

Ich habe gerade einen interessanten Artikel gelesen, in dem es um Zeitreisen, Mehrdimensionalität und Forscherstreitigkeiten ging, im Grunde also um alles, was in einer besseren Welt um 15 Uhr im Privatfernsehen diskutiert werden würde.

Mir kam dabei ein Gedanke: Was, wenn Zeitreisen einmal möglich waren, es jetzt aber nicht mehr sind? Was, wenn dieses Ereignis auch noch in der Zukunft liegen sollte? Wäre damit das Futur II endgültig bewiesen?

Zur Klärung dieser Fragen überlege ich allen ernstes, statt einem Kleinbürgerverein eine unabhängige Physik-AG zu gründen.

Dienstag, 5. April 2011

Das klingende Rätsel

Nach den tollen Erfolgen mit den letzten Rätselbeiträgen überdenke ich eine Wiederauflage des Scoreboardings. Zunächst aber ein weiterer Testballon:

Wie heißt das Fachgeschäft innerhalb der fiktiven Welt der Familie Simpson aus der gleichnamigen US-Zeichentrickfilmerfolgsserie, in dem akustische Besuchermelder verkauft werden?

Samstag, 2. April 2011

Das Kurze Rätsel

Nach Entdeckung der Statistikfunktion ist die Frage, wie neue Leser auf die Seite winterorbit.de gelangen, endlich gelöst: Sie geben "kurze rätsel" bei google.de ein.
Da wir ja nicht so sind, geben wir dem Pöbel was er will:

Wir beginnen mit einem Historiker, der 1955 in Berlin promovierte. In seiner Arbeit ging es um Astrologie und einen Astrologen. Der Astrologo wieder hatte auch ein Buch geschrieben, sogar mit einem lateinischen Titel. Obwohl er seinen Beruf quasi in einem Beamtenverhältnis ausübte, war seine Arbeit doch von dem Glauben an einen anderen, finalen Dienstherrn geprägt. Eine ganz ähnliche Idee hatten da auch schon die Römer: Es ging um das Ende der Welt durch die Ablösung des Regierenden durch .... Na wen?
Ein Zusammenhang zwischen heutiger Islamphobie oder der amtierenden Regierung besteht nach der Einschätzung von winterorbit.de übrigens nicht.

Donnerstag, 31. März 2011

Commerz Bizarr

Manchmal sprechen Produkte von selbst, manchmal liegt ihr Geheimnis im Inneren verborgen. Letzteres war ja beim beliebten Gürkchenlift ("Hurra") der Fall, ersteres liegt hier vor:

Montag, 28. März 2011

Die Eingelegten

Da geht es aufwärts
mit den Grünen: Die Firma "Freshona"
stattet ihre eingelegte Cornichons ab sofort mit einem praktischen Gürkchenlift aus! Das freut den braven Bildungsbürger, endlich kein peinlicher Essiggeruch mehr an den Fingern! Importiert wird das nur wenige Zentimeter lange Snackgemüse übrigens aus der Türkei, der Sitz der Firma ist aber in Baden-Württemberg. Zufall? Wohl kaum.

Samstag, 26. März 2011

Wildgericht

Heute morgen war ich auf dem Wochenmarkt. Auf dem Rückweg sah ich das KFZ eines Fischhändlers, dessen Kunde ich vor wenigen Minuten geworden war. An der Seite des Fahrzeugs war ein glücklich aussehendes Schwein abgebildet. Das Schwein schwenkte eine Fahne mit der Aufschrift: "Esst mehr Fisch!"

Kommen wir zum Kern dieses Beitrags: Es geht um eine Frage, die mich seitdem nicht mehr loslässt: Denken wir uns eine Welt, in der der Mensch nicht unangefochten an der Spitze der Nahrungskette steht. Heutzutage wird bei einem aufgefressenen Menschen als Todesursache "Unfall" angegeben. Käfig offen, kein Gewehr dabei - man kennt das.

Würden also Menschen immer noch vegetarisch leben, wenn sie in den Tieren einen ernstzunehmenden Gegner hätten? Würden die Gründe für den Vegetarismus dieselben bleiben?

Donnerstag, 24. März 2011

Industriedenkmal national

Was soll man sagen, wenn eine Industrie, die Leid und Verderben über die Menschen bringt, sich selber mit einer gigantischen Veranstaltung zur Existenz gratuliert? Kann man unter diesen Umständen den Verzicht auf Protest aufrecht erhalten?

Wenn sie sich den besten aller Künstler gekauft haben? Wenn Millionen Zuschauer vor Freude weinen, wenn der Vorstandsvorsitzende einen Preis erhält? Immerhin, der immerschon recht große Kopf des Großkünstlers scheint sich langsam in seinen Körper zurückzuziehen, aber vielleicht ist ja auch gerade das die Kunst.

Was soll man also sagen? Soll man mehr oder weniger Toleranz fordern? Oder sollte man ein Witzebuch über Campino veröffentlichen?
Oder der Gebühreneinzugszentrale ihr Monopol streitig machen?
Wer hierauf eine Antwort hat, der werfe den ersten Stein.

Dienstag, 22. März 2011

Das Russland-Pfalz Rätsel

Für die naheliegende Zukunft plant die Belegschaft von winterorbit.de einen Ausflug in eine ganz bestimmte deutsche Stadt, um dort etwas ganz bestimmt zu besichtigen.
Wichtige Anhaltspunkte auf dem Weg dorthin sind z.B. Köln und Mannheim.

In der Stadt kann man einen Prototypen sehen, der äußerlich nach einen Plagiat aussieht. Der Chefentwickler war dann auch kein Doktor, sondern ein Direktor. Und ein Träger des Leninordens.

Zwischengelandet war das Ding übrigens mal in einem Wüstenstaat, kam dann aber per Schiff zurück. Um sich die Kiste anzusehen, muss man 13 Euro bezahlen, will man auch noch ins IMAX-Kino, kostet es mehr.

Montag, 21. März 2011

Sonntag, 20. März 2011

Saxonia Stop

Nur noch wenige Minuten, dann sind erste Hochrechnungen für die vielleicht wichtigste Wahl des Tages zu erwarten.

Winterorbit.de wagt sich schon jetzt ans Fenster und beziffert den Verlust der CDU-Partei im Vergleich zur letzten Wahl auf 13.1%.

Samstag, 19. März 2011

Zweitsprachlichkeit

Samstagmorgen, Sonnenschein: Zeit sich auf alte Tugenden zu berufen und den lieben Gott einen guten Mann heißen.

Ist Ihnen die Problematik DaZ bekannt? Die Abkürzung steht für "Deutsch als Zweitsprache" und erklärt den besonders hohen Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund (KmMh´g) auf den Schulen mit indisch-arabischer Klassenstufendurchnummerierung (im Gegensatz zur lateinischen Einteilung bei den OStRen).

Das Problem: Wer nicht versteht, worum es geht, der kommt zu spet. Es dürfte die meisten nativen Sprecher überraschen, zu welchen Gemeinheiten die bundesdeutsche Normsprache in der Lage sein kann.

Ein Beispiel: "Sie gehen mir mit Ihrem Getwitter auf die Nerven!"
  • Wer sind sie? Eine Mindeheitsbewegung der Internetgemeinde? Ist "Sie" eine Frau? Müsste es dann nicht "geht" heißen?
  • Wo geht sie hin? Und warum? Auf meine Nerven? Sind meine Nerven auf den Fußboden gefallen?
  • Twitter kenne ich, aber was ist Getwitter? Wo kann ich mehr darüber erfahren? Und geht sie damit umher? Hat sie es etwa in eine Umhängetasche gesteckt?

Sonntag, 13. März 2011

Nachrichten und Sport

Während gestern auf vielen anderen Sendern Brennpunkte und Sondersendungen zu den Katastrophen in Japan ausgestrahlt wurden (sogar der Musikantenstadl entfiel), zog RTL II sein Programm tatsächlich durch. Das ist nicht wirklich verwunderlich.

Politisch wie sportlich Interessierte sollten jetzt jedenfalls die Augen wieder aufmachen: Der große Wettbewerb im Rückwärtsrudern startet in Kürze. Mehr dazu heute 21.45h in der ARD.

Samstag, 12. März 2011

Aktuelle Berichterstattung

Aus aktuellem Anlass: Das heutige Programm des Qualitätssenders RTL 2.

12.35 Uhr: "Explosionsgefahr - Eine Stadt am Abgrund"

16.00 Uhr: "Atomic Twister - Sturm des Untergangs"

20.15 Uhr: "10.5 - Apokalypse"

Zufall?

Dienstag, 1. März 2011

Die volle Verantwortung

Der Bundesverteidigungsminister Guttenberg tritt zurück. Begründung: Die Medien haben ihn andauernd und böswillig kritisiert anstatt andauernd und gutmütig seine hervorragende Arbeit zu loben. Das hat dann irgendwann total genervt. Deswegen der Rücktritt.

Wir von winterorbit.de sehen uns in der Pflicht und übernehmen die volle Verantwortung!

Es ist doch völlig abstrus einem Mann wie Guttenberg vorzuwerfen, er benutze tote Soldaten zu Ablenkungszwecken. Richtig ist: Die Medien sind Schuld. Sie vernachlässigen die toten Soldaten in schändlicher Weise um einen unbescholtenen Politiker zu diskreditieren. Verantwortungslos ist das!

Wir sollten uns schämen, und zwar nicht nur für unsere Regierung.

Sonntag, 27. Februar 2011

De-Tuning

Ich werfe den ersten Ball: Das Thema lautet "Finanzwelt".

"Wie würden Sie einen enormen Lottogewinn möglichst extravagant in den öffentlichen Finanzkreislauf zurückführen?"

Die Antwort von winterorbit.de:

Der Zustand vieler Kraftfahrzeuge, besonders im ländlichen Raum, ist beklagenswert. Mutwillig werden Autos umlackiert, tiefer gelegt oder mit allerlei Accessoires bis zur Unkenntlichkeit individualisiert. Diesem Trend kann mit dem Einsatz großer Geldmengen entgegengewirkt werden.
Kaufen Sie ein entsprechendes Gebrauchtfahrzeug und detunen Sie es!
Der kostenintensive Erwerb von Originalteilen hilft nicht nur der Adam Opel AG, nein, auch unsere Straßen werden so ein Stück weit seriöser.

Kooperationsvertrag "2 plus Null"

Ab sofort gilt eine zeitlich begrenzte Kooperation zwischen "winterorbit.de" und "lubux.com".

Ziel dieses ungewöhnlichen Experiments ist die Betrachtung grundsätzlicher Fragen zeitgenössischer Bedeutung aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Zum Ende der Kooperation werden dann beide Webseiten prämiert.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Endlich sind wir wieder wer

Nachdem die Kollegen von Lubux.com ("Biostrom-Kalle´s Milchproduktestories") ja auch wieder angefangen haben, ihre Umwelt mit Gedankengut zu beträufeln, werden auf winterorbit.de ab sofort sämtliche Ärmel umgekrempelt. Kampf gegen alle!

Mittwoch, 23. Februar 2011

von Politik

Wissenschaftlich ist es weder haltbar noch korrekt: Der amtierende Verteidigungsminister ist kein Lügenbaron!

Samstag, 5. Februar 2011

Ergebnissicherungsverwahrung

Nach mehr als einer Woche der stummen Sprachlosigkeit jetzt doch das Resümee: Was war es doch für eine heitere Zeit!

Das Dschungelcamp ist vorbei, die Erkenntnis liegt vor: Das Fernsehen als Massenmedium und Sinnstifter hat, allen Unkenrufen zum Trotz, nichts von seinem Reiz verloren.

Rainer Langhans blieb allerdings doch hinter den Erwartungen zurück. Die Annahme des gealterten Politclowns, auch der modernen Medienwelt gerecht werden zu können, erwies sich als falsch. RTL demontierte den alten Mann regelkonform mittels Schnittprogramm. Soweit zumindest dessen Einschätzung...

Montag, 24. Januar 2011

Die Nation wartet

So langsam geht es an die Substanz. Die Fronten sind geklärt und einigermaßen ausgehärtet. Ehemals blasse Kandidaten haben ein fast menschliches Gesicht bekommen.
Es bleibt die Frage: Was ist mit Rainer los?

Auf der Habenseite stehen sicherlich die wirren Äußerungen der letzten Tage, aber kann das wirklich alles gewesen sein? Oder läuft der Masterplan etwa im Verborgenen an? So langsam verrinnt die Zeit.

Klar ist: Wenn hier nichts mehr passiert, kann die Revolte von ´68 als gescheitert gelten.

Dienstag, 18. Januar 2011

Die Leiden der jungen Wer war das noch gleich?

Die neue Staffel ist fantastisch angelaufen, anders kann man das wirklich nicht ausdrücken.

Und ganz nebenbei macht das Dschungelcamp noch etwas, bei dem die Politiker derzeit völlig versagen: Es bringt Menschen zusammen. Es vereint Millionen.

Natürlich nicht unbedingt in freundlicher Weise, eher hasserfüllt, aber immerhin. Galt für den kleinen Mann bis vor kurzem noch das Credo "Stell dich auf einen Spiegel" wenn er auf jemanden herabschauen wollte, reicht heute die Nichtidentifikation mit der toughen Sara.

Rainer Langhans macht ebenfalls eine sehr gute Figur, er positioniert sich quasi schon jetzt als moralischer Endgegner.
Die Absolute Überraschung ist aber der Typ, der Jay genannt wird. Durch seine fortwährend gerechtfertigten Attacken gegen o.g. Sara bildet er inzwischen ein Unruhenzentrum, dass die Arbeit von Rainer entscheidend ergänzt.
War Jay am Anfang doch sehr farblos, so hat er inzwioschen doch deutlich naja, nicht Farbe, aber doch Kontrast gewinnen können.

Samstag, 15. Januar 2011

Endmontage einer Legende

Nach dem Totalausfall im letzten Jahr (winterorbit.de verzichtete auf eine Berichterstattung) gibt es endlich wieder Anlaß zum Einschalten: Das Dschungelcamp ist zurück.

In meiner Rolle als Medienpädagoge kann ich Ihnen bestätigen: Diese Sendung verdichtet alle Warnungen vor dem Medium "Fernsehen" zu einer hochexplosiven Unterhaltungsgranate.

Nicht zuletzt liegt es an dem Zausel Rainer Langhans, der einigen von uns aus dem Geschichtskurs der Oberstufe noch bekannt sein dürfte. Die erwartete und erfreulich humorlose Reaktion seiner ehemaligen Weggefährten zeigt: Der Mann hat tatsächlich noch Potential. Ich jedenfalls bin ziemlich gespannt auf den weiteren Verlauf.

Die anderen Teilnehmer sind eher prominent als wirklich bekannt, eine Rückbesinnung auf vergangene Staffeln ergibt aber: Sobald das erste Blut spritzt, erwachen die Sympathien selbst für das abgehalftertste Wrack, frei nach dem Motto: Am Ende der Fahnenstange muss man Flagge zeigen.