Freitag, 30. April 2010

Die Rückkehr von winterorbit.de

Frisch gestärkt starten wir in ein neues Jahr: winterorbit.de ist nach kurzer Pause wieder da. Fleysch kann ich nicht mehr sehen, aber zumindest konnte nach den Grillfeierlichkeiten die Frage, "aus aus welchen Komponenten besteht ein Hähnchen" von User Kevin erschöpfend beantwortet werden.
Im kommenden Jahr sollen diverse Themenschwerpunkte bearbeitet werden, unter anderem die Frage: "Wird sich das Internet durchsetzen?"
Das Scoreboard wird übrigens zurückgesetzt, ein Dank geht an alle Punkteinhaber: Sie können sich jetzt was einbilden.
Das Team von winterorbit.de wünscht allen Lesern ausschließlich das Beste und einen fröhlichen Restwahlkampf.

Donnerstag, 29. April 2010

Das Ende von winterorbit.de

Wir haben mit diesem Beitrag den Zweihundertsten erreicht.
Und: Es reicht.
Es gibt nicht mehr zu sagen.

3rd 1st Anniversary Liveticker

Achja, was soll man noch sagen, außer: Achja.
Vielleicht ist es einfach eine Folge des digitalen Lifestyles. Vielleicht ist es auch einfach die Dekadenz des Abendlandes. Ich jedenfalls bleibe dabei: Nacken ist Rücken vorzuziehen. Und:
Käse in Bratwurst ist Essenz aus Kultur und Instinkt.

2nd 1st Anniversary Liveticker

Komme gerade vom Konsum zurück, es will ja einiges geregelt sein. Obwohl die Vorbereitung des ersten winterorbit.de Grillfestes nahezu meine gesamte Aufmerksamkeit beansprucht, hier noch ein Fakt:

Die FDP ist ein römisch-katholischer Männerorden. In manchen Kreisen werden die Mitglieder auch die "Söhne der göttlichen Vorsehung" genannt. Quelle
Möglicherweise erklärt dieses auch das glückliche Lächeln, das sich immer auf Herrn Pinkwarts Gesicht schleicht, wenn er zweifelhafte Aussagen tätigt.

1st Anniversary Liveticker

Gute Laune ist angesagt, denn winterorbit.de hat sein einjähriges Bestehen erklärt. Ein Bestehen in einer Welt, die regiert wird von multinationalen Konzernen und rabiaten Web2.0 Anwendungen. Dass eine kleine und gutgemeinte Informationsplattform für den einfachen Bürger (so versteht sich winterorbit.de im Mai 2010) all diesen Wiederungen trotzen kann und inzwischen Fast 10.000 Menschen glücklich gemacht hat zeigt doch: Es ist nicht alles Gold was glänzt.
Später mehr.

Dienstag, 27. April 2010

Damagecase

Nur noch zwei Tage bis zu großen Jubiläum und die Ereignisse überschlagen sich: Nicht weit von unserer Wohnung hat ein Bagger ein Haus planiert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, welch ungeheure Kräfte die Natur zu entfesseln vermag:



Ausserdem hat Kevin mit einer grandiosen Siegesserie zu Pete aufgeschlossen. Wer denn nun tatsächlich den Titel "Rätselhafte Person des Jahres" erhält, muss daher spontan auf der großen winterorbit.de Fleysch- und Geburtstagsgala am Donnerstag geklärt werden.
Schiere Stücke sind mitzubringen, die Versorgung mit Hansa-Nulldreiern übernimmt das Team von winterorbit.de

Sonntag, 25. April 2010

Rätsel Spezial - heute: Drei Kurze

Heute mal was anderes: Drei kleine Rätsel zum mal richtig abräumen.
Achtung: Es gibt für jedes Rätsel einen Punkt sowie einen Bonus, falls einer alle abräumt.

1. Wo üben Totengräber? Nennen Sie die Postleitzahl.

2. Welche ehemalige philippinische Jagdwaffe wird heute in vielen deutschen Geschäften verkauft?

3. Welches europäische Land exportiert die meisten Nilpferde?

Le sacre du printemps

Nachdem es in den letzten Tage etwas ruhig um winterorbit.de geworden ist, melden wir uns nun gewohnt zurückhaltend zurück. Nach Tagen der Ereignislosigkeit steht ein wichtiges Ereignis bevor: Winterorbit.de feiert am 29. April feierlich seinen ersten Geburtstag und zwar um 19h etwa hier: 51.966355,7.610371

Zu diesem Zweck wird, Wetter vorausgesetzt, ordentlich Fleysch gegrillt und Fach gesimpelt. Besonders die Führenden im Scoreboard sind hiermit aufgerufen, zahlreich zu erscheinen. Es können auch Referate gehalten werden. Die Themenabsprache findet unter christoph@winterorbit.de statt.
Später mehr zu den weiteren Feierlichkleiten.

Donnerstag, 22. April 2010

Juwelen der Jahrzehnte - heute: Punk

Es gab nicht immer nur twitter, apple, h&m, facebook und die katholische kirche. Es gab auch mal Punk. Sicherlich ist diese einstige Ausrichtung auf ein freies und anarchistisch geprägtes Leben vielfach einer Verfolgung amerikanisch geprägter Modeideen mit kombiniert gerechtfertigtem Konsum von Substanzen gewichen. Trotzdem hier zur Erinnerung: Punkrock wie er wirklich war: The Adverts: Gary Gilmore´s Eyes

Sonntag, 18. April 2010

Das Rätsel mit Südost-Asiaten

Gesucht ist heute etwas, zu dem es in der Bundesrepublik kein entsprechendes Ministerium gibt. Es existiert seit Ende März 1993 und folgt zwei Definitionen zweier Doktoren. In diesen Definitionen sind die Kriterien genannt, die zur Aufnahme in das Gesuchte zu erfüllen sind.
Wir befinden uns übrigens in einem Land, dessen Name von einem Artikel begleitet wird.

Samstag, 17. April 2010

Social Suicide

Das Internet hat sich mit dem sogenannten Web 2.0 in eine Richtung verändert, die dem Nutzer deutlich mehr abverlangt als nur die Bereitschaft zur passiven Rezeption. Es wurden soziale Plattformen geschaffen, die moderne Kommunikation effektiv verwalten können.

Auf Dauer zeigte sich aber auch, dass diese Systeme den Anwender mit einer gehörigen Portion Zwang belegen. Ein Profil ähnelt einer Identität, es hat Kontakte und eine mitunter hohe Wichtigkeit für seinen Wirt.

Dummerweise gehört das Profil einer kommerziellen Firma, die damit ganz gerne Geld verdienen möchte. Spinnt man diesen Gedanken weiter, so kommt man zu dem Ergebnis, dass eine Mitgliedschaft in diesen Gemeinschaften irgendwann mit einer Abhängigkeit einhergeht: Je mehr "Freunde" man hat, desto tiefer hängt man im Geflecht.
Der Anbieter freut sich drüber: Wer seine Daten nicht verschenkt, riskiert die soziale Isolation, und außerdem steht der Server ja nicht in Deutschland, daher kann der Verbraucherschutz brabbeln was er will. Als ob sich die Politik mit Millionen willigen Nutzern anlegen würde...

Aber überhaupt: Wie mächtig ist eine Firma, die etwa 400 Millionen virtuelle Identitäten besitzt, jeden davon mit einem enormen Stellenwert für die einzelne Person?
Ich finde das nicht mehr so gut, deshalb werde ich meine virtuellen Wert reduzieren: In einem Akt des digitalen Ungehorsams habe ich sämtliche Verbindungen zu sozialen Netzwerken gekappt.

Der soziale Suizid klappte beim StudiVZ übrigens ganz ausgezeichnet: Ein Klick und weg war ich.
Das Facebook zeigte sich eher von seiner dunklen Seite: Eine Funktion zum Löschen des Accounts gibt es nicht. Wa? Tatsache, man kann sich nur selber "deaktivieren", bleibt aber im System. Könnte man jetzt als ziemliche Frechheit werten, aber vermutlich ist das nach den Gesetzen des Landes, in dem die Server stehen, noch irgendwie legal.

Eine Recherche in triefigen Bereichen des Netzes hat einen Giftcode ergeben: Über diesen Link lässt sich das Profil dauerhaft löschen. Interessierten Personen schicke ich die mächtigen Lettern gerne analog per Brief. Trotzdem reaktiviert sich mein Account, falls ich mich in den nächsten 14 Tage nochmal einloggen sollte.
Bis dahin bin ich also noch als digitaler Zombie unterwegs, Sie können ja derweil auf "weitersagen" klicken.

Sonntag, 11. April 2010

Das urologische Rätsel

Gesucht ist der berühmte Sohn eines Ortes in Deutschland und sein Spitzname. Er kämpfte auch mal gegen und/oder mit den Schweden.
Kleiner Tipp noch: Der Ort hat vorne mehr zu bieten als die Stadt, die Ende 2008 etwa 192177 Einwohner hatte.

Montag, 5. April 2010

Lehrreiche Erläuterungen - heute: Datenschutz

Wenn wir von winterorbit.de über Facebook reden, reden wir nicht über Datenschutz. Datenschutz ist in unserer heutigen Gesellschaft ein Luxus, den wir uns nicht mehr leisten können.
Und überhaupt: Es ist doch ähnlich wie bei diesen Google-Anzeigen. Der gläserne Mensch ist nicht nur schön anzuschauen, ihm werden auch persönlich auf ihn selber zugeschnittene Werbeangebote übermittelt. Er wird sie nicht einmal als Werbung wahrnehmen und sie alsbald in sein Leben integrieren als hilfreiche Entscheidungsalternative. Man kann doch nicht immer alles so schwarz sehen und gegen jede noch so kleine Änderung in den Agbs agitieren. Man soll doch einfach nur mitmachen. Diese Erkenntnis kam mir übrigens zeitgleich mit der Entscheidung, von jetzt an dem FC Bayern München die Daumen zu drücken.

Sonntag, 4. April 2010

Das chaotische Rätsel

Gesucht ist heute eine andere Darstellung von etwas, das man auch als "Obstperson" bezeichnen könnte. Popularisiert wurde es von jemandem, dessen Namen an Gebäck und Steinfrüchte erinnert und der in Warschau geboren wurde, so etwa 1924. Mit dieser Entdeckung wurde etwas Licht, ja sogar etwas Farbe ins Chaos gebracht. Die gesuchte besondere Darstellung hat einen religiösen Bezug.
Viel Spaß mit dem Rätsel, ich muss jetzt leider weg, ein paar Berechnungen durchführen.

Die Lösung:
Das Buddahbrot, eine feine Grafikspeise, entworfen durch die Gesetze der Mathematik (In dieser Variante eingefärbt mit naturidentischen Farbstoffen, dann auch bekannt als Nebulabrot, wegen der Ähnlichkeit zu astronomischen Nebeln. Wundervoll, oder?)

Freitag, 2. April 2010

Kafkas digitale Verwandlung

Geht es um die soziale Frage, ist die Entscheidung heutzutage nicht mehr digital, also nicht "ob" und auch nicht "ja-oder-nein". Befindet man sich im Alterskorridor der vernetzten Generation, kann man sich gegen den Fortschritt nicht wehren, da ansonsten Isolation droht.
Ausserdem gibt es bis zur antidigitalen Revolution noch einiges zu tun.
Den Teilhabern der Älterengeneration kann man das vielleicht so erklären:

Früher ging man raus auf Straße, rein in eine Telefonzelle und bestellte bei der Fleischerei im Nachbardorf ein gebratenes Hähnchen. (Dieser Zustand kann als "war" bezeichnet werden und liegt mindestens 45 Jahre zurück)

Danach ging man ans Fenster, warf einen kontrollierenden Blick auf sein rotes BMW-Cabriolet, griff zum Festnetztelefon und bestellte eine Pizza beim Italiener um die Ecke.
(Dieser Zustand betrifft das "war" und das "ist", gelegentliche finden entsprechende Aktionen noch statt.)

Der heutige Zustand, der dem "ist" und dem "wird" entspricht, äußert sich darin, dass man auf seinen Bildschirm sieht, ein asiatisches Nudelgericht isst (wahlweise herkömmlich aus einem bedruckten Plastikbecher oder kontrolliert biologisch aus einem Plastikbecher mit Papierlogo) und gleichzeitig am Rechner Kommunikation ausübt.

Dem Leser dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass sich die Generationen in dreierlei Ausprägung unterscheiden:
Ansicht, Nahrung und Kommunikation.
Fraglos bestehen die größten Unterschiede im Bereich Kommunikation, immerhin müssen inzwischen pro Person mehrere soziale Netzwerke bedient werden. Das Facebook ist dabei nur eines von vielen.

Es wird wohl das beste sein, ich beende diesen Beitrag mit einer provokanten These, z.B.: "Nachhaltigkeit ist der größte Feind des Fortschritts!"
Zur Verdeutlichung hier noch eine Fotographie, die ich "Das untere und das mittlere Ende der Nahrungskette" oder wahlweise auch "Die internationele Verkennung ungünstiger Umstände" nenne.