Sonntag, 12. Dezember 2010

Das Rätsel mit Alles und Scharf

Gesucht ist heute ein 1940 geborener Kunstfotograf. Der Mann hat an der Universität Yale zu tun, dies ist aber nicht das besondere an ihm. Viel interessanter ist sein Name: Er klingt wie eine kaum verhohlene Drohung an einen beliebten münsteraner Speiseimbiss.

Samstag, 4. Dezember 2010

Das Rätsel ohne Haken und Ösen

Von vielen gehasst, trotzdem ein liebes Kind des Bildungsbürgertums: Die Schriftart Comic Sans.
Lange Zeit war ich der festen Überzeugung, dieses Gebilde aus Multimedia und
Kindtümelei sei eine letztlich verzichtbare Extrapolation der Hölle.
Überdeutlicher wurde diese Erkenntnis unterstrichen durch die Firma Schulte in der netten Ruhrgebietsmetropole
Bönen.

Dann, zwanzig Jahre nach der Wende, eine Erneute: Es gibt einen Grund für den zivilen Einsatz von Comic Sans!
Wer kommt drauf? Fangen Sie bei der Suche ganz an Anfang an! Jan darf übrigens nicht mitmachen.

Sonntag, 14. November 2010

An der Schwelle des zivilen Ungehorsams

Überall wird protestiert, da möchte man natürlich nicht als konform gelten.
Für den Anfang empfehle ich blinden Aktionismus: Zunächst bewaffnet man sich in einem Fachgeschäft für Schilder und derlei Bedarfs mit einer Kollektion von "Drücken"- und "Ziehen"-Aufklebern. Dann benötigt man ein Gebäude des Feindes. Hier wird dann das vorhandene Schild an der Tür überklebt, natürlich so, dass es das Opfer in die Falle lockt.

Um die Früchte der Aktion genießen zu können, kann man sich hernach unauffällig in der Nähe aufhalten. Sobald einer wild schimpfend vor der Tür steht, tritt man hinzu und bemerkt: "Jaja, die da oben! Mit uns können sie es ja machen!", woraufhin der Gefoppte zustimmt.

Freitag, 5. November 2010

Cattle Grid: Phosphor

Der neue Trend im Kurzfilmbereich: Noch kürzer! Cattle Grid.........Phosphor!
Jetzt noch mehr in HD.

Freitag, 29. Oktober 2010

Neues vom Partyzug

Gerade stehe ich am Gleis und warte auf die Bahn, die mich tagtäglich zur Arbeit befördert. Nur steht da diesmal kein hellroter Regionalexpress, sondern ein dunkelroter "Partyexpress" mit weit geöffneten Türen und 20 Minuten Verspätung.

Was soll ich tun? Einsteigen und den Irrtum erst am nächsten Werktag telefonisch aufklären? Ich entscheide mich dagegen, einen sogenannten "besonderen Fahrschein" habe ich ja auch nicht. Wo bekommt man den wohl her? Ich tippe auf eine eher stationäre Einrichtung.

Samstag, 23. Oktober 2010

Fahrt aufnehmen

Um den direkten Vergleich zu haben, war ich nach einer Woche an der Nordsee noch einige Tage an der Ostsee, genaur: In der Hansestadt Lübeck. Über die gibt es leider nur wenig schlechtes zu berichten, sie ist tatsächlich ziemlich schön.

Weitaus interessanter als die städtetouristische Beschreibung ist jetzt allerdings die sozialkulturelle Begebenheit, die uns in ungeahnte Tiefen der Begeisterung riss: Wir nahmen unfreiwillig an einer Kaffeefahrt teil!

Geplant war eigentlich eine normale Hafenrundfahrt, einmal rund um die Altstadt Lübecks. Anfangs dachten wir noch, wir wären die einzigen Passagiere auf der etwa 50 Plätze fassenden Barkasse. Anstatt aber mit der angekündigten (und bezahlten) Bootstour zu beginnen, steuerte der Kapitän noch einen zweiten Hafen an.
Plötzlich füllte sich der Innenraum mit alten Leuten!
Der Lärmpegel steigerte sich auf ein ziemlich erträgliches Maß (es handelte sich hauptsächlich um Laute der Zustimmung und Gleichgültigkeit), während immer mehr Senioren auf das schwankende Schiff getrieben wurden.

Uns war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht klar, dass es sich um eine organisierte Form des Rentnerausflugs handelte - dass die Sache glimpflich ausgehen würde war uns allerdings ebenso wenig klar. Alles in allem verhielt sich die Menge uns gegenüber dann aber kaum feindlich.

Von der Fahrt selber ist kaum eine Erinnerung geblieben. Einzig das plötzliche Anschwellen der Zustimmungslaute bei bestimmten Reizworten ist noch präsent: Kaiser Wilhelm (gut), Napoleon (bekannt), Rotlichtviertel (Riesensauerei (hihi)).

Nachdem die Fahrt etwa eine Stunde später vorbei, die Rentner zum nächsten Termin gekarrt und wir im Regen allein gelassen worden waren, kam die Erkenntnis: Politik machen gegen die Interessen eines solchen Klientels ist eine mehr als gewagte Sache.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Die kleinen Kuriosika

Das Durchhalten im bundesrepublikanischen Deutschland zweiter Ordnung ist nicht immer leicht. Schnelllebigkeit und Modernismus ergeben einen zwar oft unglaublich preisgünstigen, aber nicht immer überschaubaren Alltag.
Umsobesser, dass es noch Nischen gibt. Kleine, rauchige, braune Nischen: Schreibwaren-Lotto-Tabakhändler.
Weichen Sie doch einmal vom Alltag ab: Sehen Sie einem solchen Laden mit direktem Blick in die Auslagen. Sie werden Unglaubliches erblicken!

Montag, 18. Oktober 2010

Return on Invest

Still war es geworden im Winterorbit. Die Erklärung ist so verblüffend einfach wie verblüffend generell: Ich bin seit August im Staatsdienst beschäftigt. Als Beamter gehört es zu meinen Pflichten, mich politisch nur "maßvoll" zu betätigen. Deshalb mussten einige Topics ersatzlos gestrichen werden. Nachgereicht hier nun doch eine kurze Zusammenfassung:

Stuttgart 21: Voll dafür.
Inlandseinsätze der Bundeswehr: Gerne mal wieder.
Ausländische Fachkräfte: Wenn sie nett sind.

Übrigens: Eine weiterer Teil der biographischen Kurzfilmreihe "Cattle Grid" steht kurz vor der Veröffentlichung. Prädikat: Besonders.

Samstag, 25. September 2010

Fraktal, diese Selbstähnlichkeit

Vor einiger Zeit ging es hier um ein mathematisches Thema: Das Buddahbrot. Grundlage dieser Darstellung eines Fraktals ist die Mandelbrot-Menge, gerne auch Apfelmännchen genannt. Wie faszinierend das alles ist, wurde gestern nochmal in 52 Minuten auf arte ausgepackt. Und da wir nicht mehr im Zeitalter von VHS leben, kann man sich die Sendung gewissermaßen auch "online" ansehen, was ich allen verbliebenen Qualitätslesern dringend empfehlen möchte. Gerne darf auch diskutiert werden.
http://videos.arte.tv/de/videos/fraktale-3434408.html

Samstag, 11. September 2010

Kuchenkompetenzerwartung

Die auflagenstärkste Zeitschrift für Frauen, die sogenannte "Brigitte" aus dem beliebten Verlagshaus "Gruner + Jahr " (stern, Capital, Yps, ...) überraschte am frühen Samstagmorgen in ihrer Onlineausgabe mit einer Sensations-Meldung: Die Top-5 der besten Kuchen wurden prämiert. Auf den ersten Plätzen: Käsekuchen, Apfelkuchen und Schokoladenkuchen. Ein hochemotionales Ergebnis. Die hinteren Plätzchen belegen übrigens der Nusskuchen und seine ewige Rivalin, die Waffel.

Donnerstag, 9. September 2010

Das optimierte Plakat

Am Rande einer kleineren Demonstration gegen die Meinungsfreiheit von Spitzenbeamten wurde ein Plakat gesichtet: "Keine Toleranz für RassistInnen"
Ist das nicht wunderbar? Wer steckt dahinter? Ein Freidenker mit Hang zum inneren Kapital?
Auf jeden Fall zeigt sich eine ungeschminkte Herzlichkeit, die den Protestierenden fast menschlich erscheinen lässt.

Mittwoch, 25. August 2010

Nachgereicht: Esponat Vier



Titel "Schizocharacter No. 23/13"
Künstler: Jan
Bedeutung: Deutet einen schriftlinguistischen Geniestreich an. Unterstellt das Aufdemkopfstehen des Betrachters.
Preis: Nur 24.99/ Monat bei 36 Raten

Montag, 23. August 2010

Die entsommerlichte Winterorbitpause

Wie den geneigteren unter unseren Lesern möglicherweise aufgefallen sein könnte, machen wir derzeit eine wenig heiße Phase durch. Wir liegen sozusagen auf Eis.
Vermutlich zum Wochenende hin ist allerdings mit neuem, fettigen Content zu rechnen.

Sonntag, 15. August 2010

Freitag, 13. August 2010

Esponat Drei



Titel: "Resümee im Weltraum"
Künstler: Christoph
Bedeutung: n.n.
Preis: Auf Anfrage

Mittwoch, 11. August 2010

Esponat Zwei

Titel: "Bicycle Race"
Künstler: Christoph
Bedeutung: Weist auf die gestiegenen Anforderungen an die Mobilität des Menschen hin und fördert lebenslanges Lernen.
Preis: 777 Euro (Sonderpreis)

Esponat Eins

Titel: "The Face"
Künstler: Grisoph T.
Jahr: 2007
Bedeutung: Drückt viel Wärme aus, ist aber auch vorwärtsgerichtet. Es geht dem Künstler definitiv um Kunst.
Wert: 200 Euro

Espressionistik im Bild 2010

Es ist wieder Zeit für eine Fotoausstellung. Die Kategorien der Espressionistik 2010 werden diesmal allerdings erst nach der Einsendung von Beiträgen bekannt gegeben.

Teilnahme mit Angabe von Entstehungsjahr, Bedeutung und übertriebener Wertangabe unter christoph@winterorbit.de. Es winken wertige Sachpreise!

Montag, 9. August 2010

Whiskey Reel

Ich glaube, ich habe noch nicht ausreichend von der Expedition nach Irland berichtet. Der Ire lebt sehr naturverbunden und es ist dort sehr still, manchmal hört man nur das tuckern eines Perkins-Dieselmotors oder das Geschrei wild lebender Tiere.

Reisen nach Irland sind unbedingt zu empfehlen, nicht nur wegen der schön grünen Landschaft und den überaus netten Menschen, sondern auch wegen der alkoholischen Getränke. Wenn man etwa die Geschichte, nach der Guinness nur in Irland wirklich gut schmeckt, nicht mehr hören kann, kann man doch etwa auf das Beamish Stout verweisen, das in Deutschland meines Wissens nach nicht erhältlich ist.

Weiterhin möchte ich Werbung für John Jameson und sein hervorragendes Produkt machen, das mühelos in der Lage ist, auch in 10.000 Metern Höhe Anflüge von Flugangst ambulant zu behandeln. Deutschlands Vorzeigeirischwhiskey "Tullamore Dew" ist in Irland übrigens gänzlich unbekannt. Zu recht, wie ein Direktvergleich zweifelsfrei zeigen würde.

Sonntag, 8. August 2010

Fließend Wasser

Der Traum ist aus, die Tränen laufen: Das Team von winterorbit.de ist trotz positiver Sieg/Niederlagenbilanz kurz vir dem Achtelfinale ausgeschieden.

Op de Kant

Nach derzeitigem Stand sieht es gut aus für das Team von winterorbit.de. Noch ein letztes Gruppenspiel, dann ist das Achtelfinale erreicht. Auch der für unser Spiel zwingend notwendige weil bewegungsreguliernde Muskelkater hat sich endlich voll eingestellt.


Liveticker-Archiv

Liveticjer drije
Auch das dritte Spiel konnte gewonnen werden, ein Satzgewinn krönte das Vierte. Es
regnet und ist ziemlich grün.

Liveticjer twee
Sensationell hat das Team von winterorbit.de die ersten beiden Spiele entscheiden können, und zwar siegreich.

Liveticjer eens
Das Team winterorbit.de steht kurz vor dem ersten Spiel gegen Inge van de Blauwkockjes.

Donnerstag, 5. August 2010

Olympiape Zwnzgzhn

Sport ist die Liegestütze im Atrium menschlichen Tätigkeitsbewusstseins. Es ist wieder soweit: Der friedliche Wettstreit des bedingten Willens gegen die phlegmatische Tyrannei steht an.

Das Team von winterorbit.de tritt erstmals zur Affentennis Olympiape an.
Wir berichten Samstag und Sonntag live von diesem Großereignis am Aasee.

Montag, 2. August 2010

Ornithohistorik

Jahrhundertelang lautete die offizielle Anrede der Taubenkönigin "Eure Lufthoheit". Inzwischen ist man von dieser Bezeichnung abgerückt, manche sagen: Der Glamour ist verflogen.

Sonntag, 1. August 2010

Das Mitgliederrätsel

Gesucht ist heute etwas, das fehlt. Und zwar einem bestimmten Tier, dessen Name in etwa so klingt, wie das Geräusch, das es machen würde, wenn man ihm auf das nicht vorhandene Teil treten würde. Das Tier ist nach seinem Wohnort benannt. Dort wohnen übrigens auch Frauen.
Die Herkunft der Mitglieder einer der berühmtesten Discopop-Gruppen, die allesamt auch auf der Insel geboren wurden, hat übrigens nichts mit dem Tier zu tun, auch wenn es verdammt lustig wäre.

Freitag, 30. Juli 2010

Erbsendiät

Es gibt noch Lichtblicke: Die Städtischen Bühnen Münster geben in der Spielzeit 2010/2011 den Woyzeck! Musikalisch untermal wird das Dramenfragment dabei von Tom Waits.
Winterorbit.de urteilt: Zeit sich mal wieder an der Kultur zu besaufen!

Noch ein Hinweis für User: Bei der Technologie "Theater" handelt es sich um eine Art Kino, in dem allerdings keine 3D- sondern Hornbrillen und Rollkragen verwendet werden. Dreidimensional ist es aber trotzdem schon seit Jahren.

Falls man sich einmal einen kontrollierten Einblick in das Geschehen geben möchte, würde ich den Digitalsender "ZDF-Theaterkanal" empfehlen, der ansonsten wohl von der GEZ als Lastwiderstand für überschüssige Gebühren verwendet wird. Letztlich lohnt sich das aber schon alles, denn: "Ich war im Theater" ist immer noch eine der besten Ausreden für nahezu alles.

Samstag, 24. Juli 2010

Against Nature

Die Episode von Gestern: Wir wollten an einer guten Stelle Angeln gehen, nahe der Schleuse, wir schätzten den Weg auf etwa 3 Kilometer. Nach etwa 2,5 Stunden und 11km Fußweg kamen wir an, fingen aber nichts. Ein netter Ire erklärte uns einen besseren Weg zurück, der wäre aber ziemlich weit, "so etwa 2 Kilometer", schätzte er. Der erklärte Rückweg fing vielversprechend an, forderte aber bald eine Entscheidung: Wir wählten den grüneren der beiden Todeswege in den Wald und verließen den offiziellen Wanderweg, auf dem wir uns befanden. Ein schwerwiegender Fehler, wie sich in den folgenden Srunden herausstellte. Glauben Sie mir, man kann sich auch in Europa von einem Wald umzingelt und angegriffen fühlen. Dickicht und Finsternis, Schlingen und Moor, chancenlos war unser Irren. Orientierung gegen Null. Machetenlos. Unfassbar, wie sehr man sich Beton wünschen kann. Nach Stunden fanden wir den Weg wieder. Der restliche Rückweg von etwa 2 Stunden wurde gutgelaunt und erleichtert verbracht.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Trout, Sprout & Stout

Es ist der zweite Tag in Irland und wir haben einiges erlebt. Heute war sogar das Wetter äußerst lovely und der selbstgefangene Fisch schmeckte doppelt so frisch. Eingekauft haben wir auf Empfehlung eines indischen Restaurantbesitzers im hiesigen "Liddle!", wo es neben Grafenwalder und Perlenbacher auch Beamish und Guinness gab. Man könnte sagen: Es ist uns ein Knicklicht aufgegangen.

Montag, 19. Juli 2010

Seltene Exemplare

Es ist ein Freudenfest für uns Ornithographen: In meiner Heimatregion machen sich unerwartete Vogelarten breit. Zum Beispiel der hier abgebildete Austernfischer. Er bewohnt mit seiner etwa vierköpfigen Familie den Sportplatz des Ballsportvereins Roxel. Das Foto entstand, als sich die Tiere gerade auf dem Dach des benachbarten Hallenbades entspannten.

Vermutlich sind die Tiere wegen des Beachvolleyballplatzes hergezogen, den sie wohl fälschlicherweise für einen natürlichen Strand gehalten haben. Auf jeden Fall sind im pickenden Gewerbe tätig und nach Insiderinformationen schon im dritten Jahr anwesend.

Ich jedenfalls werde mich jetzt ins Aataal begeben, um dort nach Münsters anderen ornithologischen Sensation Ausschau zu halten: Dem weißen Rabenkrähen-Duo.

Samstag, 17. Juli 2010

Irgendwie, irgendwo, irgendwatt: Das Leserrätsel

Heute sensationellerweise schon am Samstag: Ein Leserrätsel von Pete. Ich ergehe mich in Ratlosigkeit.

Welcher Vorgang wird im Folgenden beschrieben?

"Eigentlich ist der Vorgang ganz einfach. Als erstes ordnet man die Dinge in unterschiedliche Gruppen. Natürlich kann ein Haufen ausreichen, das hängt davon ab, wie viele verschiedene Dinge man hat. Wenn Du dazu irgendwo anders hingehen musst, weil Dir die entsprechenden Möglichkeiten fehlen, wäre dies jetzt der nächste Schritt. Andernfalls kann es jetzt losgehen. Es ist wichtig, nicht zu übertreiben, d.h. mache lieber weniger als zuviel auf einmal. Kurzfristig scheint das nicht wichtig zu sein, aber es können leicht Komplikationen entstehen, und ein Fehler kann teuer zu stehen kommen. Anfangs sieht der ganz Vorgang recht kompliziert aus, bald jedoch wird er zu einer ganz normalen Facette des täglichen Lebens werden. Es ist schwer, ein Ende für die Notwendigkeit dieser Aufgabe in naher Zukunft abzusehen, aber man weiß ja nie. Wenn der Vorgang beendet ist, ordnet man die Gegenstände wieder zu Gruppen. Dann werden sie an die hierfür vorgesehenen Stellen gelegt. Gelegentlich werden sie dann wieder benutzt und der ganze Vorgang beginnt wieder von vorn. Es ist eben ein Teil unseres Lebens."

Sonntag, 11. Juli 2010

Motion-Gfx-Tralala

Während ich heute auf dem Balkon stand und über die Gesamtsituation bzgl. Neue Medien, Facebook und Apple nachdachte, wurde mir plötzlich ganz anders. Gut, dass ich eine Kamera auf mich gerichtet hatte.

Freitag, 9. Juli 2010

Die philosophische Fiktion

Die Frage ist die: Wenn wir rausfinden würden, dass unsere Welt, so wir wie sie kennen und empfinden, nicht mehr ist als, sagen wir, ein simulierter Level auf der Spielkonsole eines gottähnlichen und höherdimensionierten Wesens, genauer: Des Kindes eines weit mächtigeren Gottes. Was würden wir tun? Klar, das kleine kreative Wesen hat uns erschaffen, aber: Er ist nicht der Chef im Stall. Umschwenken oder Dranbleiben?

Sonntag, 4. Juli 2010

Ungelöst: Das revolutionäre Ratsel

Gesucht ist heite ein dreinamiger Anführer. Dreinamig bedeutet, sein Name besteht aus 3 Bestandteilen, von denen jeder als ordentlicher Vorname Anerkennung findet.

Der Anführer zettelte einen Krieg an, und man kommt nicht umhin, dieses als seine vornehmlichste Lebensleistung anzusehen. Gut, kurz nach dieser Tat war damit dann auch vorbei, trotz einer juristischen Intervention von einem anderen, kleineren Anführer.

Was macht diesen Krieg so besonders neben all den anderen? Etwa die Tatsache, dass Kriegschiffe eingesetzt wurden? Vielleicht schon, immerhin fand er in der Schweiz statt. Das wirklich schöne an diesem Krieg ist aber eine ganz eine andere Besonderheit: Er ist nach einer Kneipe benannt.

Tipp: Im selben Jahr gab einen Streit zwischen dem US-Vizepräsident und dem ehemaligen Finanzminister. Der Streit endete tödlich.

Das royale C

Die Arbeiten am neuesten und aufregenden vierten Teils der CattleGrid Spielfilmreihe ließen mir in der letzten Woche wenig Zeit für andersartige Betätigungen. Das ändert sich jetzt und hiermit. Zunächst folgt eine Beobachtung mit integriertem Ratschlag:

Möchte man einem Substantiv eine besondere Bedeutung verleihen, so tausche man das Z gegen ein C. Beispiel: Cigarette, Club, Conditorei.
Mit diesem einfachen orthigrafischen Trick täuscht man wirkungsvoll eine gewissen inhaltliche Schwere vor, wirkt aber trotzdem nicht allzu dämlich.

Die Vorgehensweise ist allerdings an gewisse Bedingungen geknüpft: Es ist z.B. zu vermeiden, aus dem angelsächsischen entliehene Wortbestände zu verwenden. Ein mir namentlich bekannter Discount-Optiker preist so etwa seine "Contactlinsen" an. Versuchen Sie doch mal, dieses entsprechend britisch zu vertonen, da würde sich ja selbst der Werbechef der Deutschen Bahn hinter seinem Service Point verstecken.
Anders gelagert wäre der vorliegende Fall natürlich, wenn der Optiker genau hingesehen, und das Binnen-C original gegen ein natürliches K eingewechselt hätte. Die entstehende Kreation "Contaktlinsen" nämlich zeugt absolut von den goldenen Tagen der frühen Bundesrepublik, als Kurzwarenhändler das Straßenbild bestimmten.

Montag, 28. Juni 2010

Im Wendekreis des Rätselns

Machen sie aus einem südamerikanischen Fußballprofi einen britischen Gangster - durch Hinzufügen von nicht mehr als oder ziemlich genau 2 Buchstaben.

Sonntag, 27. Juni 2010

Auf den Spuren der Piraten



Man muss Arbeit und Beruf trennen können. Deshalb (und aus anderen Gründen) werden wir eine Expedition starten, die Unbekanntes bekannt machen wird: Die Geschichte der Binnenpiraterie Irlands.

Als schwimmender Untersatz wird uns ein 10.5 Meter langes Boot dienen, die "Mountain Star". Ernähren werden wir uns von einheimischen Getränken und den Früchten der Natur (von Fischen).Mehr zur Crew und Zielen der Unternehmung in Kürze.

Montag, 21. Juni 2010

Exponat Sechs



Titel: "Die Ruhe vor dem Wurm"
Künster: Kevin
Preis: 330 Euro
Bedeutung: unbekannt

Exponat Fünf



Titel: "Chicken Knast"
Künstler: Christoph
Jahr: 1996
Wert: ca. 8000 Euro
Bedeutung: Mit diesem Werk möchte der Künstler auf die ausreichenden Lebensbedingungen von biologisch einwandfrei gehaltenem Geflügel aufmerksam machen.

Sonntag, 20. Juni 2010

Das Rätsel der Fußballspieler

Gesucht ist heute ein Asiate, der ist 800.000 Euro wert. Nicht viel, möchte man meinen, allerdings muss man bedenken, dass er in der Saison 0708 sowohl eine Grippe, als auch einen Bänderriss im Sprunggelenk hatte. Quasi also beschädigt und dazu alt, da in diesem Monat 30 geworden.

Gesucht ist hier aber nicht nur der Asiate, sondern auch etwas, dass seinen Ursprung in Afrika hat, genauer im östlichen Teil Afrikas.
Dieses Etwas wird von ca. 80 Millionen beherrscht.

Jetzt müssen Sie nur noch den Zusammenhang herstellen und erklären, warum der Spieler in einem Team mit Hans-Jörg Butt auftreten sollte.

Exponat Vier



Titel: "Percy"
Künstler: Jan
Jahr: unbekannt
Bedeutung: unbekannt
Preis: 720 Euro

Samstag, 19. Juni 2010

Exponat Drei



Titel: "Der Vogel auf dem Drahtseil"
Künstler: Christoph
Jahr: 1986
Beschreibung: Mit seiner Arbeit macht der Künstler eindrucksvoll auf die belebte Natur aufmerksam.

Exponat Zwei



Titel: "doves by the river"
Künstler: Meike
Jahr: 2010
Beschreibung: Das Bild zeigt in besonderer Weise die Korrelation der Elemente, ausgedrückt durch die Tauben, das Wasser und das steinernde Ufer.
Sowohl die Verschmelzung der Farbtöne, als auch das perspektivische Einfangen von Tiefe sind Ausdruck der Vielschichtigkeit des Motivs. Das Licht, die Spiegelungen und die Farbgebung lassen die Vögel mit ihrer Umgebung eins werden.

Exponat Eins



Titel: "Wellensittich in grau-braun. Bei Regen."
Künstler: Jan
Jahr: -
Besonderheit: Besticht durch seinen einzigartigen Schärfeverlauf!

Ausstellungseröffnung



Ich hab nochmal nachgedacht. Und die Langeweile besiegt.
Ich mache einfach eine Ausstellung. Online und unverbindlich.

Es werden präsentiert: Die ornithologischsten Momente 2010.
Gasteinsendungen bitte an christoph@winterorbit.de, die besten Beiträge werden prämiert.

Herr Derringe, Juwelier

Mir fällt momentan wieder mal absolut nix ein. Trotz Weltmeisterschaft, Regierungskrise und Chartplazierung im Bekanntenkreis. Vielleicht morgen.
Ich wäre ich auch für thematische Vorschläge offen, falls Sie irgendwas diskutiert wissen wollen.

Sonntag, 13. Juni 2010

B R D w R S T

Um es mal so zu sagen: Vor einigen Jahren, z.B. unter der Regentschaft von Helmut Kohl, hätte ich es mir sicher nicht träumen lassen, einmal eine Fahne zu hissen. Ganz sicher jedenfalls keine schwarz-rot-goldene.

Jetzt sieht die Sache aber etwas anders aus. Gerade in diesen politisch doch schweren, wenn auch amüsanten Tagen, braucht die Regierung doch jede Unterstützung, derer sie habhaft werden kann. Stellen Sie sich doch nur mal den armen Christian Wulff vor, wie er sich enttäuscht zitternd in einem hannoveraner Kellerloch versteckt.

Aber da noch nicht aller Tage Abend ist, besteht Hoffnung. Hoffnung in Form der vielen Überzeugten, die derzeit ihr Wohlwollen zur Schau stellen, an Autos und aus Fenstern.
Ich zähle mich auch dazu, zumal doch die Fahne als Beigabe in einer Packung Rostbratwurst steckte. Diese 3.99 Euro ist mir meine Liebe zum Heimatland wert!

Donnerstag, 10. Juni 2010

Deutschschland

Kennen Sie das so genannte Youtube-Phänomen? Es geht so: Ein lustiges Video wird millionen- und abermillionenfach aufgerufen und angesehen. Gesellschaftliche Anerkennung und Reichtum sind die Folgen für den Urheber.

Ähnliches könnte unserem beliebten User "Kevin" jetzt wiederfahren. Er hat mit einer nicht näher bezeichneten Gruppe von Companeros ein Lied zur anstehenden Fußballweltmeisterschaft entwickelt.
Das ganze ist sehr schön produziert, ich tippe stark auf die Canon 7D Spiegelreflexfilmkamera.
Aber sehen Sie doch selbst (ambesten in HD, direkt auf Youtube):

Sonntag, 6. Juni 2010

Das ordentliche Rätsel

Gesucht ist heute eine politische Verteidigungsrede für die Einhaltung einer Ordnung nach Din 5007. Gehalten wuede sie von einem ehemaligen Kommunisten und Bundesminister.

Samstag, 5. Juni 2010

Münsterlandreize

Ich schreibe diesen Beitrag aus dem Venner Moor, irgendwo zwischen Ottmarsbocholt und Senden. Eigentlich war ich zu einem Mediendiscounter aufgebrochen, um ein herrlich gewalthaltiges Computetspiel zu erwerben.

Als mich dann aber die Dame an der Kasse nach meinem Ausweis fragte - was heiter ist, da ich ihr Vater hätte sein können - kam mir spontan die Eingebung, dass ich auch später noch genug Zeit haben würde, um über das Altern zu jammern. Also startete ich zu einer Tour durch Münsters Süden, am Kanal entlang, durch Amelsbüren und ins Ödland dahinter.

Da Radtouren gut sind, besonders zu dieser Jahreszeit, plane ich für einen der nächsten Sonntage übrigens die große winterorbit.de Münsterlandrundfahrt mit dem Besuch zahlreicher Geheimtipps. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Der Abdank

Er war ein Phänomen. Wie kaum ein anderer vor ihm hat er versucht den undankbaren Job des Repräsentanten um eine moralische, eine sokratische Komponente zu erweitern. Er war beliebt bei den Bürgern und beleibe ungeliebt bei den Bürgerlichen. Ein Staatsmann, wie er im Grundgesetz steht.
Jetzt ist er in einer gewaltigen Eruption politischer Bedeutung detoniert, ja, man könnte fast sagen:
Er hat ein Ei gelegt.

Montag, 31. Mai 2010

Schlagzeilensahne

Nichtsahnend bastelt man etwas am PC herum, installiert hier und da etwas, konfiguriert pfeifend. Dann die Schlagzeile!

"Wurst-Millionär von Fleisch-Mafia hingerichtet?" Erschreckend! Und diese ganzen Bindestriche! Wie bein einem Horror-Unfall nach dem Hartz-IV-Empfänger die Straßen säubern sollen!

Übrigens: Der Bundespräsident Horst K. (67) ist völlig überraschend zurückgetreten! Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur perfekten Regierung?
Später mehr!

Sonntag, 30. Mai 2010

Die Namensrätsel

Wie lautet der vollständige Name des Österreichers bei den Simpsons? Wie wird der gefrorene Typ aus dem Öztal international bezeichnet? Wie nennt sich der Schauspieler Michael Douglas?

Samstag, 29. Mai 2010

667 - The Neighbour of the Beast

Jetzt ist es soweit: Die Firma Apple ist an der Börse wertvoller als der sympathische Gigant Microsoft. Natürlich ist uns das ziemlich egal, aber es eignet sich doch ganz orntlich als Aufhänger für die wöchentliche Predigt:

Früher nämlich, da war es noch cool, Produkte abseits des Mainstreams zu benutzen, da man sich ja von der schnöden Masse abgrenzen wollte.
Im Falle des Apples liegt das natürlich inzwischen schon wieder ganz anders. Von Individualismus keine Spur mehr, statt dessen teuer gekaufte Konformität. Perfekt für den Anwender ohne Autoritätsproblem. Der Teufel steckt heutzutage eben nicht mehr im Detail, sondern in einem weißen Anzug.

Zugegeben, damals hatten die Geräte einen gewissen Aussenseitercharme. Heute punktet die Firma dagegen mit dem Charme eines übelriechenden Abmahnanwalts, und das nicht zu knapp.

Übrigens: Auch ich möchte die Welt besitzen. Klicken Sie doch mal auf diesen kleinen neuen Button unten rechts. Keine Ahnung, wofür der genau gut ist, aber ich will die Leiter hoch!

Montag, 24. Mai 2010

CattleGrid III - Wooden Death

Es ist soweit: Der neueste Teil der legendären Kurzfilmreihe ist online. Es wird angeraten, direkt bei youtube.com auf HD zu schalten, des erhöhten Schockmoments wegen.

Das Moviereleaserätsel

Aloha! Gerüchtenzufolge stehen wir *extrem* kurz vor der Veröffentlichung des sensationellen neuen und dritten Teils der CattleGrid Reihe. Also HD-Flachmann schon mal verkabeln. Stay tuned!

Um die Wartezeit etwas zu überbrücken hier noch ein schnelles cineastisches Rätsel:
Es geht um einen Film.
In dem Film geht es - nicht nur aber doch auch - um Fleysch.
Der Name des Regisseurs erinnert an eine Mischung aus Schokolade und Sportwagen, allerdings nicht an einen bestimmten Bugatti, obwohl der auch einen Auftritt hat.

Samstag, 22. Mai 2010

Das Winterorbitleserreportergranulat

Mir fällt momentan nicht wirklich viel Schreibenswertes ein, deshalb hier ein paar zusammenhanglose Schlagzeilen, vielleicht wollen Sie ja einige ergänzen:

Sat1-Videotextleserbriefe: Grandios!
Spülmaschine: kaputt!
Fleyschsalat: Wiederspruch einer ganzen Generation?
Politik - Opium fürs Volk?
Heroin - Die gefährlichste Einstiegsdroge überhaupt!

Dienstag, 18. Mai 2010

Das lange Rätsel

Wir beginnen mit einer Musikrichtung, die in einer Stadt entstanden ist, dessen derzeitiger Bürgermeister in Cobbs Creek geboren wurde. Eines der frühen Label dieser Musikrichtung hieß zu Anfang wie einer Softwareanwendung. In der Stadt, in dessen Vorort die Firma, die das Softwareprodukt entwickelt hat, residiert, spielte einmal ein ehemaliger Spieler von Bayer 04 Leverkusen bei einem Verein. Um welchen Verein handelt es sich heute?

Freitag, 14. Mai 2010

Die ganz große Verschwörung #2

Es ist weit schlimmer als gedacht: Auch Politiker seriöser und gutmeinender Parteien scheinen betroffen. Selbst der sympathische Vizekanzler (also der ehemalige Vizekanzler) ist in die undurchsichtigen Vorgänge verstrickt.

Klar ist, dass der Mann mit der signifikanten Brille nicht derjenige ist, der er zu sein scheint!
Welche Rolle spielt der "Maskierte Finne" im politischen Durcheinander?

Die Antwort: Er ist Agent der Biederheit. Frank Steinmeier ist ... Martin Kernseife!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Der Warnstreikpanda

Es ist nicht zu fassen: Die böse FDP will sich hinterrücks in die Landesregierung mogeln und diktiert der SPD, mit wem sie sprechen darf.
Eine nicht dem Wählerwillen entsprechende Schande ist das! Eine menschliche und inhaltliche Tragödie! Ein Pakt mit dem Teufel! Ekelhaft!

Natürlich witterte ich bei der ganzen Geschichte eine Verschwörung, die ich jetzt aufzudecken gedenke:
Es ist so erschreckend einfach wie genial und perfide: Die Wahrheit versteckt sich hinter einem einfachen Anagramm: Andreas Pinkwart ist in Wirklichkeit.... Der Warnstreikpanda!

Montag, 10. Mai 2010

Das Rot-Rote-Rätsel

Ein wunderbares Ergebnis für die Demokratie: Keiner ist zufrieden.
Aber jetzt mal ganz was anderes: Welches ist das wohl politischste deutschsprachige Dorf auf ehemals sowjetischem Boden? Es liegt übrigens nicht weit von einer Ortschaft, die früher mal "Frunze" hieß.

Samstag, 8. Mai 2010

Offener Brief an Jan M.

Bezugnehmend auf die letzten Äußerungen in Ihrem Blog, möchte ich mit einer Parabel antworten:

Zwei Schafe standen an einem Flusss.
"Ich habe bei der Landtagswahl meine Stimme verschwendet!" sagte as eine.
Kurz darauf machte es in Neuseeland sein Glück, endete aber trotzdem tiefgefroren und in Portionen zu 400 Gramm.

"Ich habe über die defizitäre Ausssenwirkung der vielen Parteien hinweggesehen, aber trotzdem gehandelt. Määäh!"
sagte das andere
"Durch meine Hilfe ist eine Machtverschiebung im Bundesrat zustandegekommen. Ein Hoch auf die Bundesrepublik Deutschland!"

Kurz darauf begann es eine Offizierslaufbahn bei der Arbeiterwolfahrt.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Antizipation des Debakels

Bald findet wieder eine Wahl statt und der Bürger ist berufen, seiner freiheitlich-demokratischen Gesinnung Ausdruck zu verleihen. Zweifelsfrei gehören diese besonderen Sonntage zu den Höhenpunkten des bürgerlichen Lebens.

Wie immer stellen sich interessante Kandidaten und tolle Parteien zur Wahl, zum Beispiel die SPD, eine Art Arbeiterpartei, oder die FDP, eine lose Interessenvereinigung von Leistungsträgern und gehobenen Mittelständlern.

Auch nicht vergessen darf man die sogenannten "Grünen", bei denen es sich in etwa um eine erwachsen gewordene Studentenverbindung mit Hang zur Verantwortungsübernahme handelt.
Etwas in der Schmuddelecke steht die Linkspartei, zwar eine aufstrebende Gruppierung, aber doch noch mit etwas hohem Problemfallanteil bei den Mitgliedern.

Übrig bleibt die CDU, die immer mal etwas verfallen wirkende Volkpartei, die aber trotz allem noch viele ungeliebte Jugendliche in ihren Bann nötigt und das Wort "Sympathie" irgendwie schäbig erscheinen lässt.

Selten war eine Landtagswahl so spannend!
Nur eine schwarz-gelbe Regierung! Keine goldene mit aufwendiger Prägung! Nur eine simple Gestaltung! Keine teure TV - Werbung! Diese Ersparnis geht an Sie! Wir haben so gut wie an allem gespart!

Ich lobe übriges einen Preis von 2 Rätselpunkten für denjenigen aus, der das Ergebnis der Wahl am genauesten vorhersagt. Wer mitspielen will, schreibt seinen Tipp in die Kommentare, und zwar nur die Ergebnisse der genannten Parteien auf eine Nachkommastelle genau. Wer nach der Wahl die kleinste Abweichung insgesamt zu verzeichnen hat, gewinnt die Landtagswahl auf winterorbit.de. Ich mache übrigens auch mit.

Sonntag, 2. Mai 2010

Das Morbid-Kulinarphilosophische Rätsel

Auf ein neues: Es gab da mal einen Typen, der hat allerhand erzählt und einen Nachnamen aus Schweinefleisch. Woran ist er gestorben?

Tipp: Auf dem Weg zur richtigen Lösung kommt man gegebenenfalls in der dänischen Stadt Randers vorbei. Da sollte man sich mal nach einer Tulpe umsehen.

Samstag, 1. Mai 2010

Gastbeitrag: La Belgique revolutionair (von Meike)

Ȕberall sieht man sie, in Kneipen und Restaurants, an Autobahnrastplätzen, in Universitätsgebäuden, schlichtweg in allen Einrichtungen des öffentlichen Raums, Menschen mit je einem Handabdruck an den hinteren Oberschenkeln. Denn auf öffentlichen Toiletten, wo der Mensch seiner Natur nicht Herr und den gegebenen Bedingungen schutzlos ausgeliefert ist, erleben wir eine der größten technischen Katastrophen der Menschheid: Den Händetrockner.
Er ist laut, er ist wirkungslos und im schlimmsten Fall nicht funktionstüchtig. (Von Energieeffizienz will ich an dieser Stelle garnicht erst anfangen)
Was hat der Mensch, der nun schon seit den 60ern ins All fliegt, sich dabei gedacht? Recherchen zufolge baut man den Händetrockner seit 1925 nach unverändertem Prinzip. Was für ein Hohn, denn das Gerät kostet uns nach jedem Händewaschen 43 wertvolle Sekunden unserer Lebenszeit!
Doch es gibt Hoffnung! Denn im belgischen Gent setzt man bereits vielerorts auf den „Airblade“. Oh Wunder der Technik! Der „Airblade“ ist ein weiteres Meisterstück aus dem Hause Dyson, das uns schon, ob ihres Staubsaugens ohne „Saugkraftverlust“ ein Begriff ist. Ja, die Dysons verstehen was vom Umgang mit Luft. Zugegeben, der „Airblade“ ist so laut, dass man sein eigenes Wort nicht versteht, aber die Vorteile liegen dennoch auf der Hand: In buchstäblicher Windeseile trocknet er nicht nur die Hände, sondern massiert sie zusätzlich sanft durch stark gebündelte Luftströme. Auch ein lästiges Drehen der Hände ist nicht mehr nötig, denn der „Airblade“ arbeitet beidseitig.
Das sonst so rückschrittliche und konservative Belgien wagt die revolutionäre Neuerung und macht den Toilettengang durch den „Airblade“ zum Event. Auf belgischen Toiletten sieht man strahlende Gesichter und trockene Hände. Mögen sich Betreiber öffentlicher Toiletten in Deutschland und im Rest der Welt daran ein Beispiel nehmen!
Wer Näheres über den „Airblade“ und sein Funktionsprinzip erfahren will schaut unter: http://www.dysonairblade.de/.

Freitag, 30. April 2010

Die Rückkehr von winterorbit.de

Frisch gestärkt starten wir in ein neues Jahr: winterorbit.de ist nach kurzer Pause wieder da. Fleysch kann ich nicht mehr sehen, aber zumindest konnte nach den Grillfeierlichkeiten die Frage, "aus aus welchen Komponenten besteht ein Hähnchen" von User Kevin erschöpfend beantwortet werden.
Im kommenden Jahr sollen diverse Themenschwerpunkte bearbeitet werden, unter anderem die Frage: "Wird sich das Internet durchsetzen?"
Das Scoreboard wird übrigens zurückgesetzt, ein Dank geht an alle Punkteinhaber: Sie können sich jetzt was einbilden.
Das Team von winterorbit.de wünscht allen Lesern ausschließlich das Beste und einen fröhlichen Restwahlkampf.

Donnerstag, 29. April 2010

Das Ende von winterorbit.de

Wir haben mit diesem Beitrag den Zweihundertsten erreicht.
Und: Es reicht.
Es gibt nicht mehr zu sagen.

3rd 1st Anniversary Liveticker

Achja, was soll man noch sagen, außer: Achja.
Vielleicht ist es einfach eine Folge des digitalen Lifestyles. Vielleicht ist es auch einfach die Dekadenz des Abendlandes. Ich jedenfalls bleibe dabei: Nacken ist Rücken vorzuziehen. Und:
Käse in Bratwurst ist Essenz aus Kultur und Instinkt.

2nd 1st Anniversary Liveticker

Komme gerade vom Konsum zurück, es will ja einiges geregelt sein. Obwohl die Vorbereitung des ersten winterorbit.de Grillfestes nahezu meine gesamte Aufmerksamkeit beansprucht, hier noch ein Fakt:

Die FDP ist ein römisch-katholischer Männerorden. In manchen Kreisen werden die Mitglieder auch die "Söhne der göttlichen Vorsehung" genannt. Quelle
Möglicherweise erklärt dieses auch das glückliche Lächeln, das sich immer auf Herrn Pinkwarts Gesicht schleicht, wenn er zweifelhafte Aussagen tätigt.

1st Anniversary Liveticker

Gute Laune ist angesagt, denn winterorbit.de hat sein einjähriges Bestehen erklärt. Ein Bestehen in einer Welt, die regiert wird von multinationalen Konzernen und rabiaten Web2.0 Anwendungen. Dass eine kleine und gutgemeinte Informationsplattform für den einfachen Bürger (so versteht sich winterorbit.de im Mai 2010) all diesen Wiederungen trotzen kann und inzwischen Fast 10.000 Menschen glücklich gemacht hat zeigt doch: Es ist nicht alles Gold was glänzt.
Später mehr.

Dienstag, 27. April 2010

Damagecase

Nur noch zwei Tage bis zu großen Jubiläum und die Ereignisse überschlagen sich: Nicht weit von unserer Wohnung hat ein Bagger ein Haus planiert. Es ist doch immer wieder erstaunlich, welch ungeheure Kräfte die Natur zu entfesseln vermag:



Ausserdem hat Kevin mit einer grandiosen Siegesserie zu Pete aufgeschlossen. Wer denn nun tatsächlich den Titel "Rätselhafte Person des Jahres" erhält, muss daher spontan auf der großen winterorbit.de Fleysch- und Geburtstagsgala am Donnerstag geklärt werden.
Schiere Stücke sind mitzubringen, die Versorgung mit Hansa-Nulldreiern übernimmt das Team von winterorbit.de

Sonntag, 25. April 2010

Rätsel Spezial - heute: Drei Kurze

Heute mal was anderes: Drei kleine Rätsel zum mal richtig abräumen.
Achtung: Es gibt für jedes Rätsel einen Punkt sowie einen Bonus, falls einer alle abräumt.

1. Wo üben Totengräber? Nennen Sie die Postleitzahl.

2. Welche ehemalige philippinische Jagdwaffe wird heute in vielen deutschen Geschäften verkauft?

3. Welches europäische Land exportiert die meisten Nilpferde?

Le sacre du printemps

Nachdem es in den letzten Tage etwas ruhig um winterorbit.de geworden ist, melden wir uns nun gewohnt zurückhaltend zurück. Nach Tagen der Ereignislosigkeit steht ein wichtiges Ereignis bevor: Winterorbit.de feiert am 29. April feierlich seinen ersten Geburtstag und zwar um 19h etwa hier: 51.966355,7.610371

Zu diesem Zweck wird, Wetter vorausgesetzt, ordentlich Fleysch gegrillt und Fach gesimpelt. Besonders die Führenden im Scoreboard sind hiermit aufgerufen, zahlreich zu erscheinen. Es können auch Referate gehalten werden. Die Themenabsprache findet unter christoph@winterorbit.de statt.
Später mehr zu den weiteren Feierlichkleiten.

Donnerstag, 22. April 2010

Juwelen der Jahrzehnte - heute: Punk

Es gab nicht immer nur twitter, apple, h&m, facebook und die katholische kirche. Es gab auch mal Punk. Sicherlich ist diese einstige Ausrichtung auf ein freies und anarchistisch geprägtes Leben vielfach einer Verfolgung amerikanisch geprägter Modeideen mit kombiniert gerechtfertigtem Konsum von Substanzen gewichen. Trotzdem hier zur Erinnerung: Punkrock wie er wirklich war: The Adverts: Gary Gilmore´s Eyes

Sonntag, 18. April 2010

Das Rätsel mit Südost-Asiaten

Gesucht ist heute etwas, zu dem es in der Bundesrepublik kein entsprechendes Ministerium gibt. Es existiert seit Ende März 1993 und folgt zwei Definitionen zweier Doktoren. In diesen Definitionen sind die Kriterien genannt, die zur Aufnahme in das Gesuchte zu erfüllen sind.
Wir befinden uns übrigens in einem Land, dessen Name von einem Artikel begleitet wird.

Samstag, 17. April 2010

Social Suicide

Das Internet hat sich mit dem sogenannten Web 2.0 in eine Richtung verändert, die dem Nutzer deutlich mehr abverlangt als nur die Bereitschaft zur passiven Rezeption. Es wurden soziale Plattformen geschaffen, die moderne Kommunikation effektiv verwalten können.

Auf Dauer zeigte sich aber auch, dass diese Systeme den Anwender mit einer gehörigen Portion Zwang belegen. Ein Profil ähnelt einer Identität, es hat Kontakte und eine mitunter hohe Wichtigkeit für seinen Wirt.

Dummerweise gehört das Profil einer kommerziellen Firma, die damit ganz gerne Geld verdienen möchte. Spinnt man diesen Gedanken weiter, so kommt man zu dem Ergebnis, dass eine Mitgliedschaft in diesen Gemeinschaften irgendwann mit einer Abhängigkeit einhergeht: Je mehr "Freunde" man hat, desto tiefer hängt man im Geflecht.
Der Anbieter freut sich drüber: Wer seine Daten nicht verschenkt, riskiert die soziale Isolation, und außerdem steht der Server ja nicht in Deutschland, daher kann der Verbraucherschutz brabbeln was er will. Als ob sich die Politik mit Millionen willigen Nutzern anlegen würde...

Aber überhaupt: Wie mächtig ist eine Firma, die etwa 400 Millionen virtuelle Identitäten besitzt, jeden davon mit einem enormen Stellenwert für die einzelne Person?
Ich finde das nicht mehr so gut, deshalb werde ich meine virtuellen Wert reduzieren: In einem Akt des digitalen Ungehorsams habe ich sämtliche Verbindungen zu sozialen Netzwerken gekappt.

Der soziale Suizid klappte beim StudiVZ übrigens ganz ausgezeichnet: Ein Klick und weg war ich.
Das Facebook zeigte sich eher von seiner dunklen Seite: Eine Funktion zum Löschen des Accounts gibt es nicht. Wa? Tatsache, man kann sich nur selber "deaktivieren", bleibt aber im System. Könnte man jetzt als ziemliche Frechheit werten, aber vermutlich ist das nach den Gesetzen des Landes, in dem die Server stehen, noch irgendwie legal.

Eine Recherche in triefigen Bereichen des Netzes hat einen Giftcode ergeben: Über diesen Link lässt sich das Profil dauerhaft löschen. Interessierten Personen schicke ich die mächtigen Lettern gerne analog per Brief. Trotzdem reaktiviert sich mein Account, falls ich mich in den nächsten 14 Tage nochmal einloggen sollte.
Bis dahin bin ich also noch als digitaler Zombie unterwegs, Sie können ja derweil auf "weitersagen" klicken.

Sonntag, 11. April 2010

Das urologische Rätsel

Gesucht ist der berühmte Sohn eines Ortes in Deutschland und sein Spitzname. Er kämpfte auch mal gegen und/oder mit den Schweden.
Kleiner Tipp noch: Der Ort hat vorne mehr zu bieten als die Stadt, die Ende 2008 etwa 192177 Einwohner hatte.

Montag, 5. April 2010

Lehrreiche Erläuterungen - heute: Datenschutz

Wenn wir von winterorbit.de über Facebook reden, reden wir nicht über Datenschutz. Datenschutz ist in unserer heutigen Gesellschaft ein Luxus, den wir uns nicht mehr leisten können.
Und überhaupt: Es ist doch ähnlich wie bei diesen Google-Anzeigen. Der gläserne Mensch ist nicht nur schön anzuschauen, ihm werden auch persönlich auf ihn selber zugeschnittene Werbeangebote übermittelt. Er wird sie nicht einmal als Werbung wahrnehmen und sie alsbald in sein Leben integrieren als hilfreiche Entscheidungsalternative. Man kann doch nicht immer alles so schwarz sehen und gegen jede noch so kleine Änderung in den Agbs agitieren. Man soll doch einfach nur mitmachen. Diese Erkenntnis kam mir übrigens zeitgleich mit der Entscheidung, von jetzt an dem FC Bayern München die Daumen zu drücken.

Sonntag, 4. April 2010

Das chaotische Rätsel

Gesucht ist heute eine andere Darstellung von etwas, das man auch als "Obstperson" bezeichnen könnte. Popularisiert wurde es von jemandem, dessen Namen an Gebäck und Steinfrüchte erinnert und der in Warschau geboren wurde, so etwa 1924. Mit dieser Entdeckung wurde etwas Licht, ja sogar etwas Farbe ins Chaos gebracht. Die gesuchte besondere Darstellung hat einen religiösen Bezug.
Viel Spaß mit dem Rätsel, ich muss jetzt leider weg, ein paar Berechnungen durchführen.

Die Lösung:
Das Buddahbrot, eine feine Grafikspeise, entworfen durch die Gesetze der Mathematik (In dieser Variante eingefärbt mit naturidentischen Farbstoffen, dann auch bekannt als Nebulabrot, wegen der Ähnlichkeit zu astronomischen Nebeln. Wundervoll, oder?)

Freitag, 2. April 2010

Kafkas digitale Verwandlung

Geht es um die soziale Frage, ist die Entscheidung heutzutage nicht mehr digital, also nicht "ob" und auch nicht "ja-oder-nein". Befindet man sich im Alterskorridor der vernetzten Generation, kann man sich gegen den Fortschritt nicht wehren, da ansonsten Isolation droht.
Ausserdem gibt es bis zur antidigitalen Revolution noch einiges zu tun.
Den Teilhabern der Älterengeneration kann man das vielleicht so erklären:

Früher ging man raus auf Straße, rein in eine Telefonzelle und bestellte bei der Fleischerei im Nachbardorf ein gebratenes Hähnchen. (Dieser Zustand kann als "war" bezeichnet werden und liegt mindestens 45 Jahre zurück)

Danach ging man ans Fenster, warf einen kontrollierenden Blick auf sein rotes BMW-Cabriolet, griff zum Festnetztelefon und bestellte eine Pizza beim Italiener um die Ecke.
(Dieser Zustand betrifft das "war" und das "ist", gelegentliche finden entsprechende Aktionen noch statt.)

Der heutige Zustand, der dem "ist" und dem "wird" entspricht, äußert sich darin, dass man auf seinen Bildschirm sieht, ein asiatisches Nudelgericht isst (wahlweise herkömmlich aus einem bedruckten Plastikbecher oder kontrolliert biologisch aus einem Plastikbecher mit Papierlogo) und gleichzeitig am Rechner Kommunikation ausübt.

Dem Leser dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass sich die Generationen in dreierlei Ausprägung unterscheiden:
Ansicht, Nahrung und Kommunikation.
Fraglos bestehen die größten Unterschiede im Bereich Kommunikation, immerhin müssen inzwischen pro Person mehrere soziale Netzwerke bedient werden. Das Facebook ist dabei nur eines von vielen.

Es wird wohl das beste sein, ich beende diesen Beitrag mit einer provokanten These, z.B.: "Nachhaltigkeit ist der größte Feind des Fortschritts!"
Zur Verdeutlichung hier noch eine Fotographie, die ich "Das untere und das mittlere Ende der Nahrungskette" oder wahlweise auch "Die internationele Verkennung ungünstiger Umstände" nenne.

Mittwoch, 31. März 2010

Reformhaus digital: Partizipation der Massen

Soziale Kommunikation will organisiert sein, glaubt man den Nutzerzahlen der beliebten sozialen Treffpunkte im multimedial-adoleszenten Internet. Nicht mehr wenige Menschen verändern das Netz, umgekehrt, das Netz formt jetzt die Menschen.

Wir erinnern uns: Die Gesellschaft ist nach der digitalen Revolution gespalten, und zwar in beigefarbene Großmütter ohne Anschluss und bunte Kommunikationsgaranten mit unangestrengt affirmativem Konsumverhalten bei gleichbleibender eigener Meinung.

Wo die bemitleidenswerten Rundfunkteilnehmer der zurückgebliebenen Generation noch an der geistig-moralischen Wende arbeiten, steht ihrer Weiterentwicklung ein völlig neues Konzept der Interaktion zur Verfügung. An die Stelle von Litfass-Säule, Ortsgespräch und Iso-200 Kleinbildfilm sind runderneuerte Mechanismen des globalen Kontrollverlusts getreten.

Eigentlich nicht uninteressant: Nicht ortsbezogenes Zusammensein ist jederzeit möglich, Kontakte können über (un)angenehm weite Distanzen aufrecht erhalten werden und, vielleicht der wichtigste Aspekt, narzistische Neigungen lassen sich gesellschaftlich anerkannt ausleben.
Der Teilhaber erhält die Möglichkeit, sich kommunikativ zu entwickeln.

"Möglicherweise sind die sozialen Netzwerke die Ultima ratio auf dem Weg in eine bessere, gerechtere und vor allem offenere Welt, die jedem Teilhaber den sozialen Aufstieg ermöglicht, sofern er sich nur hübsch anstrengt."

Reden wir nicht über Datenschutz, reden wir über Chancen: Eine Marktwirtschaft ist nur so reich, wie die Summe der ihr zur Verfügung stehenden Finanzmittel, was für unseren Fall bedeutet: Wer nicht mitmacht hat verloren.

Interessanterweise ist dies exakt der Umkehrschluss der Lehre aus dem Experiment mit dem Schreiorgan twitter.com: Wer da mitmacht, ist verloren. Nur Idioten biedern sich in einer solch dümmlich Art und Weise der Aufmerksamkeit anderer an, gleiches gilt natürlich auch für Blogs.

Aus diesem und anderen Gründen biedert sich winterorbit.de ab sofort dem System Facebook an. Falls Sie ebenfalls dort aktiv, und somit auch ein indirekter Freund von uns sind, drücken Sie doch gelegentlich mal auf den kleinen blauen Knopf am linken unteren Ende der Beiträge. Es soll ihr Schaden nicht sein...

Münsterlandreise #3

Heute ging es den Kanal hoch in Richtung des Dorfes Gelmer, welches wir umrundeten. Genau genommen haben wir uns hauptsächlich landwirtschaftlich nutzbare Nebenstraßen angesehen. Es bleibt die Erkenntnis: Das Münsterland ist randvoll mit Feldern und Wiesen.

Dienstag, 30. März 2010

Münsterlandreise #2

Wir sind heute angesichts des feisten Wetters erneut aufgebrochen, die tiefschwarzen Flecken der Heimat zu erkunden. Die Reise führte an dem ehemaligen Domizil der Dichterin Hülshoff vorbei Richtung Havixbeck. Etwas abseits größerer Straßen liegt dort ein weiteres Kleinod, man kann sagen: Eine Granate von einem Kaff.
Die wundervolle Ansammlung von Pflastersteinen und Fachwerk nennt sich Hohenholte. Kennern ist der Ort möglicherweise durch das westfälische Sprichwort "Wenn ich könnte wie ich wollte, wär ich stets in Hohenholte" bekannt. Nun, was macht dieses Dorf so magisch? Das ausgewogene Verhältnis von Wohnhäusern und Kneipen? Nein, es ist das rustikale kommerzielle Zentrum. Supermärkte, Kioske, Trinkhallen oder Tankstellen sucht man in Hohenholte vergebens. Dafür gibt es mittig im Dorf wahrhaftig einen Tante-Emma-Laden, zu betreten über einen gestandenen Wohnhausflur. Die Bedienung erfolgt bäuerlich-freundlich: Bezahlt man die 60 Cent für eine gekühlte Glasflasche Mineralwasser nach Großstädterart mit einem 5-Euro Schein, wird dieser als Wechselgeld unkompliziert zerrissen.

Montag, 29. März 2010

Münsterlandreise #1

Da sich die Wetterlage wieder ihrem Alter entsprechend verhält, konnte ich mit meine Erkundungen der Region aus dem letzten Jahr endlich fortsetzen. Gerade sitze ich am Ufer der Ems, einem Fluß nahe der Hansestadt Greven. Meine Route führte mich erst durch Coerde und am Ölhafen vorbei nach Gimbte.

Gimbte gehört mit Sicherheit zu den absoluten Highlights des Münsterlandes. Genau genommen sieht es aus, als wäre es von den Modellbauern von Märklin entwickelt worden: Klein und sauber und es gibt sogar einen Bauernhof in der Mitte.

Sonntag, 28. März 2010

Fußball und Mode? Ein ewiges Rätsel (von Pete)

Ich habe gestern nachmittag ein Fußballtor gehütet und aus diesem Anlass gibt ein Rätsel aus diesem Bereich:

Gesucht wird ein ehemaliger Fußballtorwart. Der gebürtige Ruhrgebietler stand in 3 verschiedenen Jahrzehnten für 3 verschiedene Vereine insgesamt 220 in der Bundesliga im Tor. Zu den Highlights seiner Karriere zählt mit Sicherheit, dass ihm einst mit seiner Mannschaft das gelang, was in jüngster Vergangenheit Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart gelang - nur deutlich höher. Sein damaliger Trainer wurde viele Jahre später Europameister, der Trainer des Gegners ist heutzutage Stammgast im DSF.

Den gesuchten Sportsfreund zeichnet aus, dass er vor allem bei schlechtem Wetter nicht nur auf die Produkte des Ausrüsters des Vereins zurückgriff, sondern eines seiner Accessoirs von einem Familienmitglied hergestellt wurde.

Schlage einen Punkt für den Namen des Sportlers vor und einen Extrapunkt für die modische Besonderheit...

Das Rätsel mit Weitsicht

Die Macht der Medien ist gewaltig, aber die Fähigkeit zu Glauben ist manchmal auch nicht zu unterschätzen. Es geht hier um einen Skandal, in den die Stadt New York, die Sonne und der Mond verwickelt waren. Infolge des Skandals soll sogar erwogen worden sein, die Verwandten von Batman zum Christentum zu bekehren, und zwar knapp über hundert Jahre, bevor der berühmte Superheld überhaupt erst erschaffen wurde.
Übrigens: Falls dieses schöne Rätsel der Kategorie "Mittel" schon frühzeitig gelöst werden sollte, wäre ein Leserrätsel für den Abend eine feine Sache!

Leistungstragik

Nachdem das gescheiterte Experiment mit dem Neumedium "twitter" jetzt endlich vergessen ist, wendet winterorbit.de sich wieder seinen Kernkompetenzen zu: Der Wirtschafts- und Steuerpolitik.

Da wir dringend der Meinung sind, dass Leistungsträger aus der Mittelschicht entlastet werden müssen, befürworten wie natürlich die Kampagne "Aufsteigerland NRW"
Die Wahlkampfinitiative ist als freundlich Einladung an die noch-nicht-Leistungsträger zu verstehen. Wer sich nur anstrengt, der kann vielleicht auch irgendwann dazugehören, Aufsteigen, Emporgleiten zu den Leistungsträgern der Mittelschicht. Zumindest aber kann er sie schon mal wählen.

Die FDP lockt den kleinen Mann. Merkwürdig, ist das nicht etwa schon Sozialismus?

Gut, irgendwie wird man schon etwas an gewissen Sachbücher erinnert, "Durch Sex in 20 Tagen zum Millionär bei gleichzeitiger Gewichtsreduktion" oder so ähnlich, verdienen tut der Autor und nicht der Depp, der wird nur ausgelacht.

Naja, vielleicht sollten wir trotzdem jetzt alle mal die Ärmel hochkrempeln, jetzt, wo doch der Sommer vor der Tür steht und es gilt, Fleysch atomkraftfrei auf Verzehrtemparatur zu verbrennen.

Freitag, 26. März 2010

Auf Wunsch grob zerteilt

Laufend durch den Supermarkt bemerkte ich ein Kleinod der Discountfleischerinnung: Eine Pappschachtel mit der Aufschrift: "Traditionelle Sülzen"
Wussten Sie schon, das Metzger früher auch Fleischhacker oder Knochenhauer genannt wurden und oftmals auch Logistikdienstleistungen (die sogennante "Metzgerpost") anboten?

Das ist in etwa so lustig wie der Titel des Films, der gestern Nacht in der ARD lief:
"Zwei Gangster heizen ein"
Um dieses humoristische Leuchten im Ganzen zu verstehen, muss man allerdings die verschiedenen jugendsprachlichen Bedeutungen des Begriffes "einheizen" kennen, der vor allem Mitte der 1990er Jahre massiv Verwendung auf bundesdeutschen Schulhöfen fand.
Wer kann sich noch erinnern?

Montag, 22. März 2010

Cinema Redux

Gerade stöber ich ein wenig im Netz und stolpere über eine interessante Idee. Haben Sie schon einmal einen Film gesehen? Klar! Aber haben Sie schon einmal einen Film im Ganzen gesehen? Vermutlich auch. Aber auf einmal? Vielleicht nicht.
Deshalb hier und heute auf winterorbit.de: Die Cinema Redux Version des berühmten Klassikers "Vertigo" aus dem Hause Hitchcock (Kenner deutscher Supermärkte wissen: Die stellen auch sehr sauren Saft aus Zitronen her).


(gefunden unter: http://www.brendandawes.com/sketches/redux)

Sonntag, 21. März 2010

Beglaubigter Betrug - Das Rätsel

Gesucht ist jetzt etwas aus dem Frühmittelalter. Natürlich, gemäß der Sache, handelt es sich dabei um etwas, was man gemeinhin als "nicht echt" bezeichnen würde. Trotzdem hat es doch einen recht bedeutenden Inhalt.
Es geht darin unter anderem um einen Umzug von Italien in die heutige Türkei, und, wenn man so will, um Gütertrennung.
Das Dokument ist übrigens so alt wie die Typenbezeichnung der zweiten Revision des berühmtesten und vielleicht besten Plattenspielers aller Zeiten.

Freitag, 19. März 2010

Nativus datum est

Wie mir gerade glaubhaft versicher wurde, werde ich am 12.12.12 exakt 33 Jahre alt. Falls bis dahin ein sogennanter "Frikadellen-Schnaps" erfunden sein wird, werde ich einen trinken. Interessierte und Schaulustige lade ich schonmal herzlich ein den Geburtstag mit mir zu begehen, über den genauen Ort werde ich in den nächsten Jahren informieren.

Dienstag, 16. März 2010

Raum und Zeit und Raum und Zeit

Wie klingt es nachts in einer Raumstation und wann ist da überhaupt Nacht? Wenn alle schlafen? Wenn die dunkle Seite der Erde die Sonne verdeckt? Immerhin muss man dann doch auf der anderen Seite einen unglaublichen Sternenhimmel erleben können, vielleicht sogar als Ausgleich?
Falls ich einmal die Chance haben sollte, in einer Raumbasis zu wohnen, ich würde mein Teleskop mitnehmen und Planeten beobachten. Trotzdem gilt auch für Die Da Oben:
Zeit ist relativ, schnell, vergangen, wenn man drüber nachdenkt.

Sonntag, 14. März 2010

Das inselbegabte Rätsel

Gesucht ist heute etwas, das es nie gegeben hat. Gesucht wurde aber nicht erst jetzt danach, sondern auch schon vor ungefähr 100 Jahren. Obwohl nicht gefunden, da nicht existent, wurde doch schon ein Name für das Objekt entwickelt: Es sollte genau so heißen wie die Person, die als erstes aus Putzwolle Papier machte. Mehrere der Expeditionsteilnehmer wurden übrigens nach 4 Jahren doch noch gerettet.

Freitag, 12. März 2010

Sachsengold

Eingentlich sollte dieser Beitrag "Commercial Breakdown III" heißen. Der Name des Produkts ließ mich aber anders denken.
Lassen Sie es sich über die Zunge gehen:

Sachsengold - Das Bier für jeden Tag
( gefunden auf: http://www.sachsengold-bier.de/ )

Donnerstag, 11. März 2010

Terrorakte NDW

Die leidige Diskussion um den Begriff kann beigelegt werden. Kunst entsteht nicht im Hirn, Kunst entsteht an Realschulen.
(vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Fred_vom_Jupiter).

Unglaublich, dieser Akt des zivilen Ungehorsams. Aber was hätte man auch sonst tun sollen zwischen Deutschem Herbst und Widervereinigung? Puhdys hören?
Wir jungen Leute können uns das heute ja alles garnicht mehr vorstellen, aber das mit dem "früher wa alles besser" scheint ja doch darauf hinzudeuten, dass alte Leute gefährlich sind.

Dienstag, 9. März 2010

Commercial Breakdown II

Eigentlich stimmt alles an dem Spot: Der füllige Kabarettist Fischer preist ein Möbelhaus an.
Das Möbelhaus ist insgesamt sogar "XXL", und es wird mit einem riesigen Holzsessel geworben, auf dem der Fischer steht. Alles bestens also.
Kurz vor Schluss diagnostiziert der dicke Mann dann aus dem Off noch schnell das griffige Motto des Möbelhauses: "Die mit dem roten Stuhl."
Da waren Profis am Werk, ganz klar.

Montag, 8. März 2010

Der Apfel fällt nicht weit vom Damm

Wunderbar, dieses anatomische Bild was? Es geht in echt aber natürlich um Apfelcomputer. Die haben ja Maschinen gebaut, die selber denken können. Dummerweise übernehmen sie das Denken für ihre Besitzer und sind ihnen nicht damit zu Diensten. So etwa wie Gehirnschnecken. Naja!

Um dieser Veralberung guter Sitten wirkungsvoll entgegen zu kommen, stehen jetzt die Hersteller anderer Computersysteme in den Startlöchern. Zum Beispiel die Firma Coby:
Anstatt, wie bei den Apfelcomputern, auf Design, Luxus und Neid zu setzen, geht diese Firma den entgegensinnigen Weg: Sie bauen ein Notebook und verkaufen es für 85 Dollar. Umgerechnet in Biofleisch entspricht das etwa einem Huhn und dem größeren Teil einer Hasenhälfte.
Ich frage Sie: Ist so etwas moralisch zu vertreten?

Sonntag, 7. März 2010

Mysteriös: Das rätselhafte Rätsel

Gesucht ist heute ein internationales Phänomen aus der der Werbe-, Jugend und Mediensprache. Es geht um etwas, das hier und dort unterschiedlich genannt wird.

In unserem konkreten Beispiel liegt sogar eine Doppelbedeutung vor: Nicht nur halten wir die Herkunft des gesuchten Gegenstands für dortig, nein, auch halten die drüben es für ein bayrisches Automobil oder (wieder woanders) für ein Foul beim Cricket.

Wie wird das Phänomen genannt und welcher Gegenstand wird gesucht?
Übrigens: Dieses Rätsel ist für Feedreader nicht wirklich geeignet, die volle Power kann man sich nur persönlich auf winterorbit.de abholen!


Tipp: Sehen Sie sich doch die Schrift des neuen Logo einmal ganz genau an und ziehen Sie einen Schluss.
Tipp2: Starren Sie auf das schwarze Nichts und versuchen Sie, den dunklen Spiegel mit dem Mauszeiger wegzuwischen.
Tipp3: Jetzt vielleicht mal eine inhaltliche Hilfe. Sehen Sie doch einmal in ihrer Hosentasche nach und zeigen Sie den Fund einem Amerikaner. Das funktioniert allerdings nur, sofern Sie kein Iphone besitzen, das wird da auch anders genannt.

Samstag, 6. März 2010

Voll von feinster Qualität

Das Webangebot von winterorbit.de wird in naher Zukunft seinen ersten Geburtstag und den zehntausendsten Besucher feiern. Um dieset gebührlich zu begehen, hatte ich mir eigentlich eine stramme Militärparade nach nordkoreanischem Vorbild gewünscht, Probleme mit Zoll und Ideologie haben die Pläne allerdings unwirsch gestoppt.

Also doch Plan B: Aufkleber, kleine Fähnschen und ein vegetarisches Grillfest im Park mit Blick in die Sterne. Ort und Zeit werden noch bekanntlich gemacht.

Und für die gute Stimmung am Wochenende jetzt vielleicht noch schnell ein Witz aus dem Archiv, alt und albern zwar, aber doch voll von feinster Qualität:

Kommt ein S zu einem I und sagt: "Ey! Mach dich mal locker!"

Freitag, 5. März 2010

Die leckere Legende

Jetzt aber mal zu was komplett anderem, diesen halbausgedachten Unsinn kann man ja wirklich niemandem dauerhaft zumuten. "Er faselt schon wieder, anstatt sich mal Gedanken um seine Zukunft zu machen. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir!", hätte mein Erdkunde-LK Lehrer vermutlich gesagt, mit diesem eigenartig holzigen Timbre in der Stimme. Kommentarlose Zustimmung wäre die Folge gewesen.

Also zurück zu den harten Realitäten: Ich selber verzehre ja nur noch Bio-Fleisch und delfinfreundlich gefangenen Fisch, allerdings nicht wegen dem Geschmack, sondern aufgrund einer tollen Mischung aus Gewissensbissen und Geltungsdrang.

Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich Ihnen an dieser Stelle den anderen Höhepunkt meiner Dosenfleyschsammlung vorstellen: Spam. Ebenfalls gefangen im angelsächsischen Raum, handelt es sich tatsächlich um den Namensgeber des Emailphänomes ("Mehr\ power im Schlafzimmer", "Get the best deals online for the largest selection of branded watches on the Internet", ...etc).

Hinleitung Eins: Dogma vs. Monument

Hier gehts nicht um die Verwandschaftsverhältnisse von angelsächsischen Hunden, neinein, es geht natürlich um die Sprachwissenschaft. Es kann doch eine diebische Freude bereiten, wenn man die gewordenen Konventionen der sogenannten Rechtschreibung einmal etwas außer Kraft, setzt. Denn: Kreativität liegt nicht auf der Straße, sondern daneben.
Um es besonders undeutlich, und darüber hinaus noch mit Donald Koch aus Hessen zu sagen:
"Mein einziger Fehler war, die Öffentlichkeit falsch informiert zu haben"

Dienstag, 2. März 2010

Wertegemeinheiten

Moral und Ethik, so habe es mir aus Funk und Fernsehen zusammengereimt, sind letztlich doch nur die erfolgversprechensten Prinzipien, um den eigenen Bedürfnissen Genüge zu tun. Dies gilt in besonderem Maße für die lebensmittelausscheidende Industrie.
Man schnibbelt nunmal niemendem etwas Wurst extra in die Suppe, wenn man nicht im Gegenzug einen erhöhten Absatz der eigenen Fertigmahlzeit im Sinne hat. Aber was dem Süden sein Bill Collins ist, das ist dem Norden der Pottkieker: Preiswert und von der Message her nicht gerade Bio. Trotzdem schmeckt es einigen, andere kommen sich sogar besonders ehrlich vor, wenn Bauchspeck zwischen Erbsen glibbert.
In diesem Sinne sagt man sich: Im Eintopf ist für jeden was dabei, aber einige Zutaten mag man dann doch besonders gerne. Gäbe es keine Moral, würde sich das also auch auf den eigentlich als Gemeinschaftsgericht gedachten Eintopf auswirken. Der Jäger würde den Sammler eiskalt ermorden und einsam eine Art fleischige Masse zubereiten, Probleme hätte er deswegen aber nicht, er hätte ja im Sinne seiner Gattung gehandelt.
Spinnen Sie den Gedanken doch einmal weiter und finden Sie heraus, vor welchen Problemen die Lebensmittelchemie tagtäglich steht. Es geht um nicht weniger als den Kampf Gut gegen Böse, jeden Tag von 8-22 Uhr.

Sonntag, 28. Februar 2010

Die Rätselhaft

Jemand zweckentfremdete mal ein Gitter, und zwar im Bereich der Postleitzahl 94974. Wer wars und was hat er gemacht?

Delicatessen in Stahl

Der Februar, obwohl vermutlich einer der kürzesten Monate, hat nicht nur eine Menge Schnee, sondern auch einen Rekord mitgebracht: Über Eintausend Besucher auf winterorbit.de, viele davon sogar aus Belgien und der USA. Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihre Treue und Ergebenheit bedanken, vielleicht werde ich irgendwann etwas davon zurückgeben können.

Als kleines Dankeschön möchte ich Ihnen heute das Filetstück meiner Dosenfleyschsammlung präsentieren. Es handelt sich dabei genau genommen nicht um eine reine Fleyschkonserve, sondern um ein Fertiggericht mit Kern aus Wurst. Das Gericht nennt sich "The Full Monty" und bringt alles mit, was ein Brite zum Frühstücken braucht: Eine Wurst, Bohnen in Ketchup, ein Ding aus Kartoffeln und einen Pilz. Auch die Liste der enthaltenen Nährchemikalien unterstreicht den exotischen Charakter des Exponats und macht deutlich, wie führend die Briten im Bereich der Fertigegerichtetechnik sind: Enthalten sind 0,8 Gramm "Salt Equivalent".




Mittwoch, 24. Februar 2010

Eylmeldung: Mein neues Hobby

Ab sofort gehe ich einem neues Hobby nach. Ich sammle allerdings keine Briefmarken. Ich spiele auch weder Fußball noch Playstation. Auch lerne ich kein Instrument. Ich sammle Dosenfleysch.

Dienstag, 23. Februar 2010

Geistiger Fusel - Karl mags in kleinen Dosen

So meine Damen und Herren, das Experiment ist beendet. Die Antwort auf die Frage, die lautet, was ist der Kapitalismus eigentlich wert, lautet, im Falle der Teilmenge "winterorbit.de", exakt:
Sechzehn Cent.

Das ist unterm Strich dabei rumgekommen. Eigentlich etwas wenig, wenn man bedenkt, dass man jetzt keine Seele mehr hat. Man darf die Kunst eben nicht an den Kommerz verkaufen, jenes wussten schon Ice Cube und Dr. Dre.
Totzdem hatte die Aktion auch etwas nettes, unterhaltendes. Die Einblendung der Bücher von von Däniken etwa, oder die Sache mit der MPU. Letztlich ist das große Internet wohl doch nur eine grobe Anhäufung von Bürokratenprogrammen ohne jegliche künstlerische Intelligenz.
Was also tun?

Auslandskorrespondentin Meike suchte die Antwort in Belgien: In einer Filiale des ewigen Gegners des liberalen Bürgertums fand sie tatsächlich ein Überbleibsel der linken Folklore. Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen, als Klimawandlung noch örtlich begrenzt mithilfe von FCKW gemacht wurde und die Ökos in stinkenden Reformhäusern wohnten. Ein Stück wiedergefundene Adoleszenz und Heimat, gefunden in der Fremde.
Aber sehen Sie selbst:

Montag, 22. Februar 2010

Das zoologische Rätsel

Gesucht ist ein größeres Insekt, welches auf einem entfernten Planeten lebt. Es gilt als sehr gefährlich, aber es gibt ein bestimmte Möglichkeit ihm zu entkommen, die etwas mit etwas baumwollenen zu tun hat. Beschreiben Sie das Insekt und die Möglichkeit zur Abwehr desselben. Ausserdem hätte ich gerne den genauen Namen im Original.

Tipp 1: In gedruckter Form findet das Wesen erstmals am 12. Oktober 1979 Erwähnung.

Tipp 2: Um die Art des Insekts herauszufinden, kann man sich auch in den frühen 80er Jahren nach dem Namen "Karl" umsehen.

Tipp 3: Suchen Sie eine Trilogie, aber eine mit fünf Teilen.

Tipp 4: Dieses Rätsel ist eines der "besten Adventure-Rätsel aller Zeiten", zumindest sogar das zweitbeste.

Das Geheimnis um das vergessene Rätsel

...folgt, betrachten Sie doch derweil die ausgesuchten Produktinformationen...

Samstag, 20. Februar 2010

Commercial Breakdown

Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, wurde kürzlich ein kommerzielles Werbeangebot auf winterorbit.de installiert. Zweck dieses Angebotes ist es allerdings nicht, Geld zu verdienen. Der Feldversuch ist zeitlich begrenzt und sollte tatsächlich was dabei rumkommen, wovon ich nicht ausgehe, wird der Erlös sinnvoll eingesetzt werden (z.B. Spende an die FDP), das versichere ich hiermit.

Warum also Werbung?
Wie in vorangegangenen Postings schon erwähnt, leben wir in einer kapitalistisch ausgerichteten Gesellschaft. Werbung bietet dem Konsumenten die Möglichkeit, sich über Produkte zu informieren um auf der Basis dieser Informationen dann Kaufentscheidungen fällen zu können.
Konstituierend für eine solche Gesellschaftsform sind dabei aber auch die Ansichten (und die Bereitschaft teilzunehmen) der Konsumenten. Mit anderen Worten: Es ist wichtig, was die Konsumenten über den Kapitalismus denken.

Warum also Werbung auf winterorbit.de?
Wir haben also eine Meinung über den Kapitalismus, das haben wir erkannt. Was aber denkt der Kapitalismus über uns? Um genau das herauszufinden gibt es nun das Werbeprgramm von winterorbit.de. Unser Juniorpartner google.de beschreibt sein GoogleAdSense Programm:

"AdSense für Content-Seiten durchsucht den Content Ihrer Seiten automatisch und stellt Anzeigen bereit, die für die Zielgruppe und den Content Ihrer Website relevant sind. [...] Die Anzeigen sind so gut auf den Content Ihrer Website abgestimmt, dass die Besucher sie als nützlich empfinden."

Was wird der Kapitalismus über winterorbit.de und seine Leser denken? Wird er versuchen, I-Phone zu verkaufen? Reisen nach Schottland? Bücher von Erich Däniken? Wir werden sehen und sind gespannt.

Die Filigranz der Maßen

Ob man will oder wollen will, es tut nichts zur Sache. Einerlei ist der Menschheit ihre Diskrepanz.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Die Medienratte

Gestern Nacht ist sie mir vor die Linse geraten: Eine rote Medienratte. Sie sonnte sich gerade im fahlen Mondlicht und baumelte an ein paar Abflußrohren im Hinterhof eines großen Fernsehsenders.

Dienstag, 16. Februar 2010

Spezial: Das nicht so kulinarische Rätsel

Was ist ein Wursthund?

Entscheidung nach Aktenlage

So der Arbeitstitel eines noch zu drehenden nicht abendfüllenden Spielfilms. Es wird sich um einen Actionthriller im Bürokratenmilieu handeln aber gleichzeitig auch eine sympathische Coming-Of-Age-Komödie sein.

Für das Projekt werden noch Laienschauspieler sowie bürokratisch und actionreich anmutende Locations gesucht. Auch am Drehbuch kann noch mitgearbeitet werden. Bezahlt wird immerhin nicht weniger als nichts, steuerfrei.
Die Bewerbungshotline ist ab sofort freigeschaltet.

Sonntag, 14. Februar 2010

Das Omega-3 Rätsel

Gesucht ist heute ein Fisch. Diesen Fisch gibt es in einer echten und einer unechten Variante. Er gilt bei Fischessern als beliebt und wird in der echten Variante gelegentlich auch in Flockenform angeboten. Namensgleich mit den Fischen ist übrigens auch ein Bausatz, den es in den 70er Jahren gab. Genauer gesagt handelte es sich dabei um eine Karosserie, die sich der Kunde auf die Innereien seines VW-Käfers bauen sollte, damit der dann echt mal sportlicher aussehen sollte. Kostete trotzdem fast 5000 Mark, der Spaß.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Die Ära Wirsing

Wir, die wir aufgewachsen sind in der Ära Kohl, sind erleuchtet. Schwarz-Gelb, das hatte man schonmal, da kennt man sich aus. Immerhin, nach der Wahl, da hat man dann doch gedacht: jetzt bekommt die Jugend endlich mal wieder was zu tun.

Damals, bei uns auf dem Schulhof, da wurden konservative Meinungen nicht vertreten, da wurde noch lautstark kritisiert. Heute heisst es, ist die Jugend leistungsorientiert und karrierebewusst, vermutlich in Abgrenzung zu diesen totgrünen Hippies von vor ein paar Jahren.

Wenn man es sich einfach macht (und das sollte man unbedingt), kann man diesen erneuten Politikwandel auch in dem wiedererstarkten Absatz von Hansa Nulldreiern wiedererkennen. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole: Mein Ehrenwort*, dass der Bundeswehrparka auch noch seine Renaissance feiern wird.

Einzig, die Freude ist getrübt: Ein finsteres Regime soll mit harter Hand regieren, mit dem soll man kein Mitleid haben. Der Vize sollte sich mal ein Beispiel an dem Chef aus Hessen nehmen: Der hat es auf den Schulhof vermutlich auch nicht leicht gehabt, aber wenigstens hat er sich schon gerächt.
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* jaja, der ist geklaut, trotzdem konnte ich nicht anders, ich schwör!

Dienstag, 9. Februar 2010

One Size Fits All

Eine der Aufgaben eines modernen Multimedia-Blogs ist es, den Lesern das zu erklären, was sie für ihre Welt halten. Dem wollen wir von winterorbit.de nur zu gerne nachkommen und widmen uns heute dem Thema "Kopfpauschale", da es hier sicherlich noch Aufklärungsbedarf gibt.

Bei der Kopfpauschale geht es nicht, wie vielleicht vermutet, um die schmutzigen Geschäfte korrupter Mützenmacher, nein, es geht um Vorschläge der seriösen Eigentümergemeinschaft "FDP".

Stellen Sie sich doch bitte einmal vor, sie wären vermögend. Sie würden in einem sehr großen Auto mit vielen Airbags umherfahren, in einer sicheren Gegend leben und ausschließlich gesunde Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau verzehren. Vor Kälte wären Sie geschützt durch modernste Jackentechnologien aus Skandinavien und falls doch einmal etwas passiert, twittern Sie den Notruf über ihr Iphone. Kurz gesagt: Sie leben ziemlich sicher und gesund.

Ist es da nicht eine ausgemachte Sauerei, dass Sie nur aufgrund Ihrer vorhandenen finanziellen Mittel mehr für die Krankenversicherung zahlen sollen als die Geringverdiener, die sich sowieso ständig betrunken gegenseitig verprügeln?

Na klar, und hier kommt der sympathische junge Gesundheitsminister, 17, ins Spiel. Er schlägt eine pauschale Abgabe von 109 Euro pro Bürger vor. Gut, oder? Nicht nur, dass damit der sozialen Gerechtigkeit im Staate genüge getan wäre, nein, auch ließen sich die noch benötigten 20 Milliarden Euro hervorragend mit weitreichenden Steuersenkungen finanzieren, oder so.

Trotzig macht der junge Mann ernst: "Wenn es nicht gelingt, ein vernünftiges Gesundheitsversicherungssystem auf den Weg zu bringen, dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben.", sagt er in der Betroffenheitsfernsehsendung "Beckmann", und hat damit teilweise recht.

Sonntag, 7. Februar 2010

Das cineastische Rätsel

Es gab mal einen Typen, der Filme gemacht hat, und zwar hauptsächlich über Aliens und Spinnen und einen südamerikanischen Fluss. Eines schönen Jahres hat er dann einen Film über einen Kerl gedreht, der nicht gerade über sich hinauswächst.
Nach Abschluss der Dreharbeiten beschwerten sich die Produzenten.
Was gefiel ihnen nicht?

Donnerstag, 4. Februar 2010

Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Eine meiner besonderen Fähigkeiten als Scharlatan und Aufschneider ist es, populärwissenschaftliche Sekundärliteratur zu lesen und dann so tun als hätte ich jahrelang nix anderes studiert. So gerade geschehen mit einer Einführung in die Philosophie des berühmten Talkshowgastes Richard David Precht. Ein wirklich interessantes Buch, man kann es lesen, als hätte man es sich selber ausgedacht.

Gestern Nacht habe ich dann einiges über Arthur Schopenhauer (siehe Bild) gelesen. Der erinnert irgendwie an eine Art mittellosen Dagobert Duck, hatte sich aber ein paar ziemlich interessante Gedanken zurechtgelegt:

„Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“

Kurz: Vernunft, Bewusstsein, Denken: Alles nett, aber egal. Du kannst dir überlegen was du willst, letztlich wuppt dich dein Wille von hinten und macht was er will. Oder so ähnlich.

"Wenn er meint!" denken Sie jetzt und wenden sich anderen Dingen zu. Zum Beispiel der nächsten Seite: Precht beschreibt jetzt die Versuche von Benjamin Libet aus dem Jahr 1979.
Akte-X Fans aufgepasst: Libet verkabelte ein paar Versuchspersonen an Hand und Hirn und ließ sie auf eine sehr schnell laufende Uhr blicken. Die Probanden sollten nun irgendwann eine Hand bewegen und sich den Zeitpunkt der Entscheidung zur Bewegung anhand der Zeigerstellung der Uhr merken.
Das Ergebnis war toll: Der genaue Zeitpunkt, an dem die Patienten ihre Willensentscheidung verorten, liegt 0,3 Sekunden NACH Aktivierung des Bereitschaftspotentials der Muskeln in der Hand.

Kann man auf der Basis dieser Ergebnisse noch von einem bewusst gesteuerten Willen reden?
Eine plausible oder kreative Antwort ist mir 2 Rätselpunkte wert. Da wir aber, anders als Schopenhauer, in Zeiten der Neuen Medien leben, darf die Antwort 140 Zeichen nicht überschreiten.

Dienstag, 2. Februar 2010

Das Wissen der Anderen - Heute: Laura über Twitter

Winterorbit.de versteht sich als offenes Medium, das Fragen aufwirft, aber auch beantwortet. Dabei agieren wir unabhängig und überparteiisch. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole: Mein Ehrenwort.

Als offenes Medium stellen wir für interessierte Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform dar, auf der Ansichten und Meinungen gezielt verbreitet und/oder bezweifelt werden dürfen.
Angespornt von den Enthüllungen auf winterorbit.de wird nun Premium-Userin Laura (27) ihre Erkenntnisse über das noch relativ neue Webmedium "twitter.com" vertreten:


Die Hasskappe 2.0 - Heute: Twitter

Obwohl schon länger in Aller Munde, war es mir bis heute gelungen nähere Kenntnisse des Onlinedienstes Twitter zu vermeiden. Heute jedoch offenbarte sich mir das ganze Elend und ich frage mich ernsthaft: sind wir noch zu retten? Zugegeben fundiertes Wissen ist, ob der Kürze der Zeit, nicht vorhanden aber wie mir scheint gipfelt in Twitter der social-networking-basierte Schreibdurchfall.
Twitter verbreitet alles was nicht einmal der Stalker wissen möchte, ist der Live-Ticker für das leider nicht abgesagte Spiel der Kreisklasse C. Jeder Müll wird getwittert, alles mit dem Nimbus der Veröffentlichbarkeit versehen. Dinge die, mal ehrlich, angesichts ihrer Belanglosigkeit nicht mal ins Tagebuch geschrieben würden. Weil es nicht mal einen selber morgen noch interessiert. Hirnlos und ungefiltert wird in Satzfragmenten (wenn überhaupt) eine Flut von Sinnfreiheit abgesondert. Kurz: Twitter ist das digitalisierte Tourette-Syndrom für Jedermann!

Montag, 1. Februar 2010

Where Eagles Dare

War gestern auf Fotosafari, dabei ist mir doch tatsächlich ein Adler vor die Linse geraten.



Sonntag, 31. Januar 2010

Das architekturtheoretische Rätsel

Gesucht wird heute ein Gebäude. Geplant und erbaut wurde es von einem mutmaßlich sehr ansehnlichen Architekten, und zwar ab 1839. Innen sind vierzehn Bilder aufgehängt, eines zeigt z.B. eine Nixe. Interessant an dem Gebäude ist sein Standort: Es ist nicht im Ruhrgebiet wie seine zahlreichen Namensvettern.

Tipp: Die Bauzeit des Gebäudes betrug etwa 4 Jahre.

Tipp2: Die Antwort verbirgt sich hinter der Telefonnummer "072213029051"

Freitag, 29. Januar 2010

Lustigkeit

Jetzt mal was anderes: Das dauerhafte Schmähen und herniederwürdigen macht müde. Wenden wir uns den positiveren Seiten unserer Existenz zu. Erzählen wir uns einen Witz.

Der beste oder schlechteste (und damit vieleicht lustigste) wird mit einer Flasche Winterorbit-Bier belohnt (Restauflage: Nur 3 Exemplare - Altersnachweis erforderlich).

Donnerstag, 28. Januar 2010

Der digitale Bilderrahmen

Also zuerst denkt man, fünfhundert Dollar für ein echtes Apple-Produkt. Dann kommt der Agnostiker durch: Ha, denkt man, was soll man mit dem Teil? Neben das Iphone stellen, der Vollständigkeit halber? Vielleicht als digitaler Bilderrahmen? Schwierig, USB hat er ja nicht.

Klug ist Apples Strategie, an jeglicher Software ordentlich abzusahnen und ausserdem sollte man den Nutzer ja auch nicht permanent überfordern wie Microsoft das immer so tut. Open Source? Das ist doch nur was für Demokraten! Zensur bewahrt den Nutzer vor schädlichen Apps!

Irgendwie hätte ich mir das beste Gerät aller Zeiten trotzdem irgendwie, naja, besser vorgestellt. Die Unternehmensstrategie ist allerdings wirklich gut. Vielleicht sollte man Steve Jobs den Afghanistankrieg managen lassen.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Das goldene Kalb

Heute Abend ist es wieder soweit: Die goldenen Kälber des elektronischen Zeitalters werden enthüllt. Millionen willfähriger Nutzer werden Liveticker abschreiben und das System Twitter damit an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringen.

Ich dagegen widme mich nach diesem Anflug religiösen Eiferertums wieder anderen Spielereien. Zum Beispiel der gedanklichen Durchdringung des Phänomens "Schnitzelbank".